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Tagesimpuls

Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. (Mk 16 ,16)

Heiliger Markus

EVANGELIUM Mk 16, 15-20

15In jener Zeit erschien Jesus den Elf und sprach zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!

16Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.

17Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;

18wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.

19Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.

20Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen ließ.

Tagesimpuls:

Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. (Mk 16,16)

Diese Worte Jesu irritieren uns, weil wir über viele Jahre beeinflusst sind in unserem Denken. Es ist dieser Einfluss der humanistischen Denkrichtung, die sagt, dass man ein guter Mensch sein muss, und dass der Glaube nicht wichtig ist, um ein guter Mensch zu sein. Diese Denkrichtung, die unsere gesamte Gesellschaft und auch uns als Christen prägt, misst dem Glauben keine Bedeutung zu. Man erlebt es überall: Der Glaube ist unwichtig. Die Kirche hat keine Priorität. Für die Eltern der Kommunionkinder hat z.B. die Schule und die Hobbies hohe Priorität, auch Kindergeburtstage, das sind alles sehr wichtige Dinge. Aber nicht der Glaube oder eine Einladung von der Kirche. Aber die Kommunionkinder sind nur ein Beispiel, die die Situation der Gesellschaft widerspiegeln. Es sind nur die allerwenigsten, für die der Glaube eine Priorität hat.

Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.

Aber Jesus sieht im Glauben das Allerwichtigste. Wer nicht an Jesus glaubt, wird verdammt werden. Nicht an ihn zu glauben, nach all dem, was er für uns getan hat, sowohl die vielen Zeichen wie auch – und das ist die Hauptsache – sein Sterben am Kreuz aus Liebe zu uns, das ist ein Affront gegen ihn, das ist keine Lappalie. Lassen wir unser Denken prägen von den Worten Jesu und nicht vom Mainstream der Gesellschaft, der leider uns als Christen auch schon infiziert hat! Der Glaube an Jesus ist das A und O, er ist entscheidend für unser Schicksal, unser eigenes und das der Menschen insgesamt.

Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.

Ich muss mich auch bekehren. Ich denke auch: „Nun, so wichtig ist es auch wieder nicht.“ Ich denke, es hätte Zeit, ich müsse nicht unbedingt den Menschen die Frohe Botschaft nahebringen. Die Menschen leben doch ohne Jesus auch ganz gut. Das ist ein falsches Denken. Ohne Jesus laufen wir ins Verderben, ob wir das wahrhaben wollen oder nicht. Aber wenn wir die Menschen lieben würden, dann würden wir mehr von der Wichtigkeit des Glaubens Zeugnis geben.

Gebet:

Jesus, bitte verzeih mir, dass ich mich mehr vom Zeitgeist anstecken lasse als von deinen Worten. Ich will der Meinung widersagen, dass es ohne dich auch ganz gut geht. Ich will mich von deinem Wort prägen lassen. Du sagst, dass der Glaube an dich allesentscheidend ist. Das ist die Wahrheit. Bitte hilf mir, nach deinen Worten zu leben, und nicht so, dass ich den Menschen gefallen will.

Pastor Roland Bohnen

www.tagesimpuls.org


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