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Tagesimpuls

Die Engel werden kommen und die Bösen von den Gerechten trennen. (Mt 14,48)

17 Woche im Jahreskreis Donnerstag

EVANGELIUM Mt 13, 47-52

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge:

47Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Netz, das man ins Meer warf, um Fische aller Art zu fangen.

48Als es voll war, zogen es die Fischer ans Ufer; sie setzten sich, lasen die guten Fische aus und legten sie in Körbe, die schlechten aber warfen sie weg.

49So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel werden kommen und die Bösen von den Gerechten trennen

50und in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.

51Habt ihr das alles verstanden? Sie antworteten: Ja.

52Da sagte er zu ihnen: Jeder Schriftgelehrte also, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, gleicht einem Hausherrn, der aus seinem reichen Vorrat Neues und Altes hervorholt.

Tagesimpuls:

Die Engel werden kommen und die Bösen von den Gerechten trennen. (Mt 14,48)

Böse und gerechte Menschen werden am Ende der Welt voneinander getrennt werden. Wir hoffen, zu den gerechten zu zählen. Wie können wir gerecht werden? Paulus sagt: „gerecht gemacht durch Glauben“ (Röm 5,1; Gal 3,11). Jesus sagt: „Wer glaubt, wird nicht gerichtet“ (Joh 3,18).

Die Engel werden kommen und die Bösen von den Gerechten trennen.

In der Offenbarung werden die Gerechten beschrieben: „Danach sah ich und siehe, eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen vor dem Thron und vor dem Lamm, gekleidet in weiße Gewänder, und trugen Palmzweige in den Händen… Sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht.“ (Offb 7,9.14) Im Blut des Lammes werden unsere Gewänder gewaschen und ganz weiß gemacht. Es ist Jesus, der uns gerecht spricht, der uns zu Gerechten macht. Durch sein kostbares Blut werden unsere Sünden abgewaschen, und so können wir im Himmel mit weißen Gewändern vor den göttlichen Thron treten.

Die Engel werden kommen und die Bösen von den Gerechten trennen.

Es kommt also nur auf die Beziehung zu Jesus an. Wenn er uns reinwäscht, sind wir rein. Ich muss an Therese von Lisieux denken. Wenn sie als kleines Kind mal was falsch gemacht hatte, dann hat sie es sofort ihrem Vater gebeichtet, sobald er nach Hause gekommen war. Sie hat keine Minute damit gewartet, denn sie hat so sehr auf seine Barmherzigkeit vertraut. In die Arme des Vaters laufen mit unseren Sünden, das ist unser Heilmittel.

Die Engel werden kommen und die Bösen von den Gerechten trennen.

„Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre und die Wahrheit ist nicht in uns“, so schreibt Johannes (1 Joh 1,8). Wir empfangen die Sündenvergebung und unsere Gerechtigkeit von Jesus.

Gebet:

Jesus, ich danke dir von Herzen, dass du mir meine Sünden vergibst. Ich will versuchen dich zu lieben, indem ich ein gutes Leben führe möglichst ohne Sünde. Aber es klappt nicht. Und doch gebe ich die Hoffnung nicht auf. Ich danke dir, dass ich immer wieder in die Arme des Vaters laufen kann. Danke, dass ich meine Gerechtigkeit von dir empfange, denn aus mir heraus ist es nicht möglich.

Pastor Roland Bohnen

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