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Tagesimpuls

Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen über dem Menschensohn. (Joh 1,51)

Erzengel Michael, Gabriel, Raphael

EVANGELIUM Joh 1, 47-51

In jener Zeit

47sah Jesus Natanaël auf sich zukommen und sagte über ihn: Da kommt ein echter Israelit, ein Mann ohne Falschheit.

48Natanaël fragte ihn: Woher kennst du mich? Jesus antwortete ihm: Schon bevor dich Philippus rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen.

49Natanaël antwortete ihm: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König von Israel!

50Jesus antwortete ihm: Du glaubst, weil ich dir sagte, dass ich dich unter dem Feigenbaum sah? Du wirst noch Größeres sehen.

51Und er sprach zu ihm: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen über dem Menschensohn.

Tagesimpuls:

Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen über dem Menschensohn. (Joh 1,51)

Gottes Schöpfung ist überall gekennzeichnet von Überfülle. Gott schafft nicht nur das Notwendige, Gott schafft unendlich viel mehr als nötig gewesen wäre. Er schafft Himmel und Erde, Engel und Menschen, Pflanzen und Tiere, Gestein, Erde und Wasser, und das alles in einer unendlichen Vielfalt, die wir nie ermessen können. Ein wenn auch nur annähernder Vergleich ist, wenn man vor einem wunderbaren Büffet steht, aber die Fülle ist so groß, dass man unmöglich alles probieren könnte. Wenn also jemand fragen würde: „Warum muss es denn Engel geben, es genügt doch, dass es Gott gibt?“, dann könnte man antworten: „Warum muss es denn 100 Sorten Äpfel geben?“ Gott ist frei, eine unendlich große und reiche Schöpfung zu erschaffen, mit Menschen und Engeln.

Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen über dem Menschensohn.

In der geistigen Welt gibt es ebenso einen großen, ja unendlichen Reichtum wie in der materiellen Welt. Das ist das Markenzeichen Gottes: Alles ist unendlich reich. Wir bekennen im Glaubensbekenntnis, dass Gott eine sichtbare und eine unsichtbare Welt geschaffen hat. Die materielle Welt wird von der geistigen Welt gelenkt. Ich lenke z.B. meinen Körper. Ich pflanze etwas im Garten. „Macht euch die Erde untertan“, sagte Gott. Wir sollen die materielle Welt gestalten, z.B. in dem wir Häuser bauen und Dinge konstruieren. Die Welt der Engel hat ebenfalls die Aufgabe, die materielle Welt zum Guten zu lenken. Wenn die geistigen Wesen, Engel und Menschen, ihre Aufgabe pervertieren, dann handeln sie zerstörerisch. Deswegen gibt es Erdbeben und Überschwemmungen, Krankheiten und Tod. Die gefallenen Engel haben zerstörerische Absichten für die Menschheit und für die Welt. Sie verbinden sich damit mit dem Geist der bösen Menschen. Die guten Engel möchten mit uns zusammenwirken am Aufbau einer schönen und heilen Welt, in Harmonie und Zusammenwirken mit Gott.

Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen über dem Menschensohn.

Ich glaube, dass wir Fortschritte machen im Guten, immer wenn wir uns mit allen, die gute Absichten haben, verbinden. Das tun wir mit Gott im Gebet, ebenso mit den Engeln, mit den Heiligen und mit unseren Mitchristen. Immer, wenn wir uns verbinden, geschieht etwas Gutes. Am heutigen Fest werden wir daran erinnert, dass wir uns auch mit den Engeln verbinden können und sollen. Wir sollen nichts ungenutzt lassen, damit das Gute stärker wird in der Welt.

Gebet:

Jesus, ich danke dir, dass wir uns mit den Engeln verbinden dürfen. Ihr Heiligen Erzengel Michael, Gabriel und Raphael, wir rufen euch an. Wir verehren euch und bitten euch um euren Schutz. All ihr Engelchöre, kommt uns zu Hilfe im Schutz gegen das Böse, dass uns bedroht und vernichten will! Danke für allen Schutz, den ihr uns bisher gewährt habt, auch wenn wir uns eurer Hilfe nicht immer bewusst waren.

Pastor Roland Bohnen

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