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Tagesimpuls

Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. (Joh 6,37)

03 Woche der Osterzeit Mittwoch

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 6, 35–40

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge:
Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.
Aber ich habe euch gesagt: Ihr habt gesehen und doch glaubt ihr nicht.
Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt,
den werde ich nicht abweisen;
denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
Das aber ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Jüngsten Tag.
Denn das ist der Wille meines Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, das ewige Leben hat und dass ich ihn auferwecke am Jüngsten Tag.

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Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt,den werde ich nicht abweisen. (Joh 6,37)

Nicht jeder, der Jesus und seine Zeichen gesehen hat, kommt zum Glauben an Jesus. Daher erklärt Jesus, dass es eine Gnade ist, die der Vater schenkt. Der Vater führt uns zu Jesus, wir sind sozusagen ein Geschenk des Vaters an Jesus. Das korrespondiert mit meiner persönlichen Erfahrung. Ich habe zuerst die Lebendigkeit Gottes erfahren, und nach und nach habe ich das Erlösungswerk Jesu Christi und das Wirken des Heiligen Geistes verstanden. Dann später auch das Wirken der Muttergottes und der Heiligen, und das Wirken der Engel, das Wirken der Kirche usw.

Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt,den werde ich nicht abweisen.

Jesus erkennt, wen der Vater ihm schenkt. Er nimmt sie alle an und weist niemanden ab. Der Wille Jesu und der Wille des Vaters sind eins. Jesus tut alles, was er den Vater tun sieht. So können wir auch im Einklang mit Gott sein. Wir können erkennen: Wen schickt Gott mir. Bin ich offen für die Menschen, die Gott mir schickt? Weise ich sie nicht ab?

Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt,den werde ich nicht abweisen.

Es ist eine wichtige Aufgabe, das Wirken Gottes zu erkennen. Vielleicht schickt Gott mir sogar Menschen, die mir unangenehm sind, unter denen ich leide. Aber darin kann eine Aufgabe stecken. Ich darf sie nicht abweisen. Sie brauchen mich. Damit will ich nicht sagen, dass man sich nicht in manchen Situationen schützen muss. Die Menschen, die Gott Jesus schenkt, sind ja Menschen, die offen sind, nicht Menschen, vor denen Jesus sich schützen muss. Genau dies gilt es zu unterscheiden. Wen schickt Gott mir, wenn soll ich weiterbringen? Wer ist offen? Gott schickt mir Menschen, die offen sind. Und ich muss erkennen: Was will Gott in ihnen wirken? Wie kann ich dazu beitragen, dass Gott sie mehr an sich zieht?

Gebet:

Jesus, ich danke dir, dass Gott mir täglich Menschen schickt. Hilf mir, für sie offen zu sein. Bitte hilf mir, zu erkennen, wen du mir wirklich schickst, und für wen ich offen sein soll.

Pastor Roland Bohnen

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