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Tagesimpuls

Während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß . (Lk 9,29)

Verklärung des Herrn

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Lk 9, 28b–36

In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus mit sich und stieg auf einen Berg, um zu beten.
Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß.
Und siehe, es redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija;
sie erschienen in Herrlichkeit und sprachen von seinem Ende, das er in Jerusalem erfüllen sollte.
Petrus und seine Begleiter aber waren eingeschlafen, wurden jedoch wach und sahen Jesus in strahlendem Licht und die zwei Männer, die bei ihm standen.
Und es geschah: Als diese sich von ihm trennen wollten, sagte Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen,
eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste aber nicht, was er sagte.
Während er noch redete, kam eine Wolke und überschattete sie. Sie aber fürchteten sich, als sie in die Wolke hineingerieten.
Da erscholl eine Stimme aus der Wolke: Dieser ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.
Während die Stimme erscholl, fanden sie Jesus allein. Und sie schwiegen und erzählten in jenen Tagen niemandem von dem, was sie gesehen hatten.

Tagesimpuls

Während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß. (Lk 9,29)

Hier zeigt uns Gott sehr deutlich, was im Gebet geschehen kann. Ich glaube, es geschieht in jedem Gebet, vielleicht in unterschiedlich intensiver Weise. Aber im Gebet lassen wir uns auf Gott ein. Und das verändert uns. Wenn es keinerlei Auswirkungen auf unser Leben hätte, dann wäre das Gebet sinnlos. Nein, es verändert uns. Und hier bei der Verklärung wird dies an Jesus besonders sichtbar.

Während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß.

Im Gebet kommen wir mit der übernatürlichen Wirklichkeit Gottes in Berührung. Auch wir können uns mit den Heiligen verbinden, die dann bei uns sind wie bei Jesus. Es sind die Menschen, die uns vorausgegangen sind und schon ganz bei Gott leben. Und im Gebet können wir Gottes Stimme hören, der auch zu uns sagt, dass er uns liebt, dass wir seine geliebten Kinder sind.

Während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß.

In der heutigen Zeit, wo viele Menschen die Intensität, die im Gebet möglich ist, nicht erfahren, wird oft an den übernatürlichen Ereignissen in der Bibel gezweifelt. Es wird gesagt, es seien Geschichten, die man symbolisch zu interpretieren hätte. Heute hören wir in der Liturgie der Messe einen Gegenbeweis. In der Lesung berichtet Petrus davon, wie er damals die Verklärung erlebt hatte. Er beschreibt: „Wir waren Augenzeugen seiner Macht und Größe.“ (2 Petr 1,16) Dann fügt er hinzu: „Diese Stimme, die vom Himmel kam, haben wir gehört, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren.“ (Ebd.Vers 18) Es sind also nicht nur Geschichten, wie man sie in Märchenbüchern finden würde. Es sind Fakten, die mehrere Menschen erlebt haben und von denen sie später zu berichten wussten. Auf diesen Fakten beruht unser Glaube, nicht auf „klug ausgedachten Geschichten“, wie Petrus ebendort bemerkt.

Gebet:

Jesus, ich danke dir, dass wir mit der übernatürlichen göttlichen Wirklichkeit in Verbindung kommen dürfen. Oft erleben wir das Gebet so, als wenn nichts geschehen würde. Aber das ist ein Irrtum. Bitte lass uns öfter erfahren, wie sehr wir im Gebet berührt und verwandelt werden. Lass die Ausstrahlung, die du uns im Gebet schenkst, auch auf unsere Mitmenschen wirken.

Pastor Roland Bohnen

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2 Antworten auf „Während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß . (Lk 9,29)“

LASST UNS KEINE ANGST HABEN…

🌹

Am Fest der Verklärung offenbart uns Gott nicht nur Seine Herrlichkeit, sondern unsere.

Gott hatte Seine Herrlichkeit, Er war Gott, das Wort, aber Er vermischte sich mit der Menschheit.

🌹

Derjenige, der die Vollendung empfängt, ist der Mensch.

Deshalb versagt der Mensch, der sich Gott hingibt, nie, leidet nie und hat nie Schwierigkeiten.

Er ist nur von Göttlichkeit erfüllt.

🌹

Auf dem Tabor sahen Moses und Elias sowohl Göttlichkeit als auch herrliche Menschlichkeit.

Sie sahen den Menschen im Angesicht Christi verwandelt, sie sahen Ihn als Gott.

🌹

Deshalb lasst uns selbst in unseren größten Sünden und in unseren größten Leidenschaften keine Angst haben.

Gott gab uns die Fähigkeit, nicht nur gegenüber Sünde, Bösem und Leidenschaften inaktiv zu werden, sondern auch Licht zu werden, Gott!

Lasst uns überhaupt keine Angst haben.

Edler Emilian Simonopetritis – Heiliges Kloster Simonos Petras Berg Athos – Aus der Rede des Hl. Joh. Chrystomos zur Verklärung des Herrn

von Dr. St. N.Patsourakou

Hallo und D A N K E !
Wiedermal einfach sehr passend Ihre Verbindungen und Erläuterungen zu eingeschränkte Ansichten .

Lese beim Tagesimpuls aber auch von uns
als Kinder . . . . I
Der ( H E I L I G E ) V A T E R I
i s t E R :o)

. . . wie W U N D E R B A R . . .

H A L L E L U J A

Aus Gnade werden
aus Sünder –
Knechte – Freunde und Kinder . 🖐

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