20 Sonntag im Jahreskreis
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Lk 12, 49–53
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!
Ich muss mit einer Taufe getauft werden und wie bin ich bedrängt, bis sie vollzogen ist.
Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf der Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, sondern Spaltung.
Denn von nun an werden fünf Menschen im gleichen Haus in Zwietracht leben: Drei werden gegen zwei stehen und zwei gegen drei;
der Vater wird gegen den Sohn stehen und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen ihre Schwiegertochter, und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.
Tagesimpuls
Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen! (Lk 12,49)
Wenn wir die Sonntagesevangelien in der Reihenfolge betrachten, erkennen wir, dass es jetzt weiter geht mit den Leidensankündigungen. Dabei mischen sich die Leiden von Jesus schon mit unseren Leiden. Als Petrus damals sagte, „das sei ferne!“, da hatte er diese Vermischung vermutlich auch schon im Hinterkopf. Wenn Jesus leidet, dann wird es für seine Jünger ähnlich sein.
Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!
Einerseits hat Jesus die Sehnsucht danach, dass das Feuer auf die Erde geworfen wird, und dass es in uns schon brennen würde. Im Wort Feuer steckt schon etwas Gefährliches. Feuer ist gut, aber es kann auch sehr weh tun. Es kann z.B. etwas Gutes bewirken, indem es uns reinigt. Das kann zugleich auch schmerzhaft sein. Aber auf jeden Fall möchte Jesus dieses Feuer auf die Erde werfen, und es ist zutiefst gut, wichtig und notwendig, dass dieses Feuer entfacht wird.
Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!
Auf der anderen Seite bedrückt es ihn selbst auch, weil er spürt, dass er zunächst mit einer Taufe getauft werden muss. Da verstehen wir sofort, dass er sein Leiden am Kreuz meint. Damit das Feuer auf die Erde geworfen werden kann, muss Jesus leiden. Wir verstehen, dass er bedrückt ist, was aber nicht heißt, dass er deswegen einen Rückzieher macht. Es ist eher so zu verstehen: Du willst etwas haben, du weißt, dass es gut ist, aber du musst auch einen Preis dafür zahlen.
Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!
Für uns Christen ist es ähnlich. Wenn in einem von uns das Feuer zu brennen beginnt, gibt es sofort Spannungen. Jemand, bei dem das Feuer begonnen hat, zu brennen, geht jetzt mehrmals in der Woche zur Kirche. Eine Nachbarin fragte ihn, ob sie jetzt beginnen müsste, sich um ihn Sorgen zu machen. Wer das Feuer erlebt hat, der weiß, worüber ich rede. Wir kommen sofort in Spannungen mit unserer Familie, auch mit unserer Gemeinde und Kirche, vielleicht sogar mit unserem Pfarrer.
Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!
Wir sollen evangelisieren, das Feuer weiter verbreiten in unserer Umgebung. Wir haben aber auch das Recht, uns zusammenzuschließen mit Menschen, die das Feuer ähnlich wie wir erlebt haben, damit wir gestärkt werden und eine Heimat finden. Das darf dann aber nicht dazu führen, dass wir uns in eine Gruppe einschließen und nicht mehr evangelisieren würden.
Gebet:
Jesus, werfe dein Feuer auf die Erde! Ich danke dir für jeden, in dem du dein Feuer entzündet hast. Bitte zeige uns, wie wir uns gegenüber denen verhalten sollen, die uns nicht mehr verstehen. Hilf uns, liebende und versöhnende Menschen zu sein! Zeige uns, wie wir uns am besten verhalten, damit dein Funke auf die anderen überspringen kann.
Pastor Roland Bohnen
Pfarrer-Kreins-Str. 2
52538 Selfkant Süsterseel
Telefon 02456 – 3627
Fax 02456 – 3019
pastor.bohnen@kirche-selfkant.de
www.kirche-selfkant.de
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2 Antworten auf „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen! (Lk 12 ,49)“
Persönliche Gedanken und Recherchen zum FEST MARIA HIMMELFAHRT von Viktor-Maria Stein, Eggenfelden.
Die Hervorragende Stellung der Maria in der Kirche des Abfalls:
Die Tatsache, daß in der heidnischen Religion die Mutter genauso (oder mehr noch) angebetet wurde wie ihr Sohn, ist vielleicht der größte Beweis dafür, daß sich Marienanbetung aus der früheren Anbetung der heidnischen Mutter-Gottheit heraus entwickelte!
Wahres Christentum lehrt, daß der Herr Jesus – und nur ER der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, daß nur ER Sünden vergeben kann, daß von allen Kreaturen auf der Erde nur ER ein Leben geführt hat, das nicht von der Sünde befleckt war. ER soll angebetet werden – niemals seine Mutter.
Maria will, dass alle Ehre, alles Lob und Preis nur Jesus = Gott gebührt:
Maria lehnte zu Lebzeiten Ehre, Lob und Preis ab und verweis auf Jesus als Herrn, dem allein alle Ehre, alles Lob und Preis gehört. Sein Wille ist daher für sie maßgebend. a „Ich war und bin nur eine erwählte Magd des Herrn; und daß ich das ward, was ich bin, das war Sein Wille. Darum preist nicht mich, sondern gebt allzeit Gott allein die Ehre! Was der Sohn des Allerhöchsten, der eins ist mit Ihm, sagen wird, das tut!“ (Jl.ev09.130,08)
Samariter, die Maria salbungsvoll als Mutter Jesu begrüßten, mahnte sie: (Jl.ev09.195,26-27) „Liebe Freunde, preist allein den Herrn und tut nach Seinem Willen! Ich bin wohl die Mutter Seines Leibes nach Seinem ewigen Ratschluß, aber Er ist der Herr von Ewigkeit, und nur Ihm gehört denn auch alle Ehre, alles Lob und aller Preis in Ewigkeit! Ich für mich aber bin nur Seine Magd und lasse über mir allzeit Seinen Willen walten. Seid darum ruhig und preiset nur den Herrn!“
Maria will aus Bescheidenheit und wahrer Erkenntnis des Unterschiedes zwischen ihr als Geschöpf und Jesus als Gott keine Stellvertreterfunktion übernehmen. Schon während der Kindheit Jesu verwies Maria auf Jesus als wahren Heiler und allmächtigen Helfer. (JL.KJug.148,02-04) „Was ruft ihr zu mir? Ich kann euch keine Hilfe leisten; denn ich bin gleich euch nur eine schwache, sterbliche Magd meines Herrn! Aber Der (Jesus), den ich auf meinen Armen trage, kann euch wohl helfen; denn in Ihm wohnt die Fülle der ewigen Allkraft!“
Maria und Heilige wollen, dass man sich in allen Anliegen direkt und vertrauensvoll an Jesus wendet.
Gebete erreichen Maria und Heilige nicht – Erhörung erfolgt nur durch Jesus oder in seinem Auftrag.
Falls Gebete um Fürbitte an Heilige erfolgen, bekommen diese die abgöttische Verehrung durch Menschen nicht mit, weil Jesus dies verhindert. ( JL.Him1.015,04) „Siehe, daher mache ich die Ohren der Seligen taub und ihre Augen blind, damit ihre Seligkeit nicht getrübt werde durch eure große Torheit.‘
Kirchen, Altäre, Statuen und Bilder für Maria/Heilige sind Abgötterei.
Hausgötterbilder (im Christentum Maria, Heilige, Selige) sind Abgötter.
Bau von Altären für Götzendienst (im Christentum für Maria, Heilige) ist Abgötterei.
Bau von Götzentempeln (im Christentum (Wallfahrts)Kirchen, vor allem für Maria und Heilige) ist Abgötterei.
Erinnerung an Geschehnisse mit und um Jesus oder auch Heilige ist noch in Ordnung. Sofern aber daraus Lippengebete oder gar Fetische werden, beginnen Narrheiten, Täuschungen und Vergötzung.
Bitten werden so lange nicht erfüllt, als man zwei verschiedenen Herren – (z.B. durch Bilderdienst etc.) dient.
Suche in Kirchen und Bitten vor Statuen, Bildern und Hostie wird nicht erhört.
Die Unwissenheit irregeführter Gläubiger wird zwar nicht angerechnet, aber wer diese Irrtümer erkennt oder erkennen kann, – z.B. Priester – aber dies nicht will und die Wahrheit verschweigt oder unterdrückt, wird einst desto härter bestraft: (JL.Erde.072,17) „Den Dummen (Bilderverehrern) aber soll die Dummheit dennoch nicht angerechnet sein, – dafür aber desto mehr denen, die sehen und Licht haben, aber dennoch nicht sehen wollen und das Licht, wo es nur immer ist, auslöschen.“
In diesem Sinne; Gelobt sei Jesus-Christus, in Ewigkeit – Amen.
Herzlich,
Gruß Viktor-Maria 👍 🙏 😀.
Nachtrag zum FEST MARIA HIMMELFAHRT, von Viktor-Maria Stein, Eggenfelden.
Maria Himmelfahrt ein Gedenktag zum Tode von Maria der Mutter unseres Herrn. Wir würden heute sagen: „Jahrgedächtniss“.
Aber was weiß die Kirche (also auch wir) schon wirklich von Maria.
Wie alt ist sie geworden?
Wo hat sie gelebt nach der Kreuzigung ihres Sohnes?
Wer war bei ihr?
Wie ist sie gestorben und was ist wirklich unter der Himmelfahrt zu verstehen?
Dies alles kann man nachlesen im Gr.Ev.Joh. sowie im Jakobus Evangelium (Die Jugend Jesu).
Aber leider wissen das sogar manche Pfarrer nicht und können daher auch nicht gescheit predigen um den Gläubigen (also uns) das Evangelium zu erläutern und nahe zu bringen, auf daß es auch jeder versteht.
Wenn jemand aus hiesigen Chat-Gebetsgemeinschaft mehr wissen möchte, kann er mich gerne kontaktieren, anrufen.
Tel.-Nr.: 0151 / 403 924 35
In diesem Sinne; Gelobt sei Jesus-Christus, in Ewigkeit – Amen.
Herzlich,
Gruß Viktor-Maria 👍 🙏 😀.