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Tagesimpuls

Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen! (Mt 1,20)

Heiliger Josef

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Mt 1, 16.18–21.24a

Jakob zeugte den Josef, den Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus genannt wird.
Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes.
Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.
Während er noch darüber nachdachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte.

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Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen! (Mt 1,20)

Als Jesus auf die Welt kam, ging nicht alles reibungslos. Für alle Beteiligten war es nicht einfach. Für Josef war es nicht leicht, sich zu einer Entscheidung durchzuringen, die ihn alles kostete: der Mensch, der ihm in Liebe verbunden war und mit dem er sein Leben aufbauen wollte. Was für ein Opfer, zu dem Josef bereit war! Aber in solch schwierigen Situationen gibt es von Gott eine Ermutigung:

Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen!

Ich darf dankbar bezeugen, dass ich auch immer wieder solche Ermutigungen von Gott geschenkt bekommen habe. Gott lässt uns nicht allein. Er gibt unserem Leben einen Auftrag, und dann unterstützt er uns auch dabei. Josef hatte seinen Lebensauftrag an der Seite von Maria richtig erkannt. Nun nimmt Gott ihm die Zweifel, und mehr noch: Er erweitert den Auftrag in Hinblick auf Jesus, dem Josef den Namen geben soll. Für mich bedeutet das, dass Josef Jesus annehmen und ihn seinerseits in seiner Identität ermutigen und stärken soll. Das ist eine echte väterliche Aufgabe: Die Kinder auf den richtigen Weg führen.

Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen!

Was bedeutet das für uns? Auch wir haben Situationen, die nicht immer leicht sind. Auch wir bekommen Gottes Ermutigung und Wegweisung. Was wir dazu brauchen, ist ein hörendes Herz. Wir müssen lernen, die Stimme Gottes zu hören. Gott spricht viel in unser Leben, aber die Gefahr ist, dass wir es überhören. Josef hat es nicht überhört. Das hing sicher mit seinem Lebensstil als betender Mensch zusammen. Wenn wir um die Bedeutung des Gebets wissen, dann nehmen wir uns dafür Zeit. Und damit machen wir uns bereit, dass Gott zu uns sprechen kann.

Gebet:

Jesus, danke, dass wir so viel Ermutigung von Gott bekommen. Bitte hilf uns, dass wir uns vom Gebet nie ablenken lassen, damit wir hörende Menschen werden und im richtigen Moment für das Sprechen Gottes, für die Eingebungen des Heiligen Geistes offen sind.

Pastor Roland Bohnen

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