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Tagesimpuls

Wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in euren Sünden sterben. (Joh 8,24)

05 Woche der Fastenzeit Dienstag

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 8, 21–30

In jener Zeit sprach Jesus zu den Pharisäern: Ich gehe fort und ihr werdet mich suchen und ihr werdet in eurer Sünde sterben. Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen.
Da sagten die Juden: Will er sich etwa umbringen? Warum sagt er sonst: Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen?
Er sagte zu ihnen: Ihr stammt von unten, ich stamme von oben; ihr seid aus dieser Welt, ich bin nicht aus dieser Welt.
Ich habe euch gesagt: Ihr werdet in euren Sünden sterben; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in euren Sünden sterben.
Da fragten sie ihn: Wer bist du denn? Jesus antwortete: Warum rede ich überhaupt noch mit euch?
Ich hätte noch viel über euch zu sagen und viel zu richten, aber er, der mich gesandt hat, ist wahrhaftig, und was ich von ihm gehört habe, das sage ich der Welt.
Sie verstanden nicht, dass er damit den Vater meinte.
Da sagte Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, dass Ich es bin. Ihr werdet erkennen, dass ich nichts von mir aus tue, sondern nur das sage, was mich der Vater gelehrt hat.
Und er, der mich gesandt hat, ist bei mir; er hat mich nicht alleingelassen, weil ich immer das tue, was ihm gefällt.
Als Jesus das sagte, kamen viele zum Glauben an ihn.

Tagesimpuls

Wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in euren Sünden sterben. (Joh 8,24)

Jesus erklärt die Welt. Gott ist oben, die Erde ist unten. Auf der Erde herrscht die Sünde und der Tod. Die Rettung kommt nur von oben, von Gott. Und diese Rettung kommt in Jesus. Gott hat Jesus, seinen Sohn auf die Erde gesandt, um uns aus unseren Sünden zu erretten und zum Himmel zu führen. Jetzt haben wir nur die zwei Möglichkeiten. Entweder wir gehen zu Jesus, verbinden und mit ihm durch den Glauben und werden gerettet. Oder wir glauben nicht an Jesus und bleiben in unseren Sünden hier auf der Erde bis wir sterben. Jesus deutet zwar an anderer Stelle an, dass es nach dem Tod noch göttliche Rettungswege gibt für die Menschen, die Jesus nie kennengelernt haben, aber darauf sollten sich die Menschen, die Jesus abgelehnt haben, nicht verlassen. Jesus lehrt ganz deutlich, dass es nach dem Tod ein Gericht gibt, und dass alle, die nicht an ihn geglaubt haben, ins Gericht kommen.

Wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in euren Sünden sterben.

In Markus 16,16 lehrt Jesus, dass wir verdammt werden, wenn wir nicht an ihn glauben. Im Grunde ist dies eine Frage der Logik. Solange wir uns nicht von Jesus retten lassen, sind wir in unseren Sünden verdammt, sind wir auf die Erde verdammt. Es gibt eben nur Himmel und Erde. Entweder wir kommen in den Himmel oder wir bleiben auf der Erde. Und leider ist die Erde nach dem Sündenfall mit der Hölle verbunden. Die Erde ist und bleibt, solange wir nicht an Jesus glauben, ein Ort der Sünde und damit der Hölle. Wenn wir aber an Jesus glauben, dann ist das Reich Gottes schon zu uns gekommen, dann kommt der Himmel auf die Erde. Daher sollen wir Christen im Vater unser beten: „Dein Reich komme (zu uns), dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden“. Ob wir es akzeptieren oder nicht, wir müssen uns entscheiden – entweder für die Erde mit ihrer Sünde, oder für Jesus und damit für die Erlösung und für den Himmel.

Gebet:

Jesus, in der heutigen Zeit wehren sich die meisten Menschen gegen die Klarheit. Sie wollen, dass es viele Heilswege gibt. Im Grunde widersprechen sie damit dem ersten Gebot. Es gibt nur einen Gott, und es gibt nur einen Heilsweg. Jesus, hilf uns, dich zu bekennen in einer Welt, die zum Relativismus neigt. Bewahre uns vor der Vielgötterei, die auf dem Vormarsch ist.

Pastor Roland Bohnen

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