In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger und sprach: F ür wen halten die Menschen den Menschensohn? (Mt 16,13)
21 Sonntag im Jahreskreis
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Mt 16, 13–20
In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger und sprach: Für wen halten die Menschen den Menschensohn?
Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten.
Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?
Simon Petrus antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!
Jesus antwortete und sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.
Ich aber sage dir: Du bist Petrus – der Fels – und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein.
Dann befahl er den Jüngern, niemandem zu sagen, dass er der Christus sei.
Tagesimpuls
In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger und sprach: Für wen halten die Menschen den Menschensohn? (Mt 16,13)
Die Jünger werden aufgefordert, eine Glaubensentscheidung zu treffen. Solche Glaubensentscheidungen sind in unserer christlichen Tradition relativ selten. Theoretisch könnten die Firmung oder die christliche Eheschließung Gelegenheiten zu einer Glaubensentscheidung sein. Aber praktisch machen viele die Sakramente mit, weil sie immer noch Tradition sind, das heißt es ist also genau keine persönliche Entscheidung für den Glauben. Eine echte Entscheidung wäre es, wenn man ganz unabhängig von dem entscheiden könnte, was die anderen tun.
In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger und sprach: Für wen halten die Menschen den Menschensohn?
Jesus geht mit den Jüngern weg, weit in den Norden, gefühlt ist das schon fast Ausland, heidnisches Gebiet. Das mag verschiedene Gründe haben, aber ein Aspekt dabei ist sicher, dass man eine Glaubensentscheidung besser treffen kann, wenn man einmal herausgenommen ist aus den familiären und gesellschaftlichen Kontexten, wenn man einmal nicht von den anderen manipuliert wird, wenn man einmal nicht auf die Reaktionen der anderen achten muss. Ich konnte eine Glaubensentscheidung treffen in Amerika, wo mich keiner kannte. Manche gehen, wenn sie in Kur sind, in eine Kirche und öffnen sich dort in einer Weise, wie sie es zu Hause nicht könnten. Bei anderen ist es auf Wallfahrt, im Urlaub, in einem Kloster usw.
In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger und sprach: Für wen halten die Menschen den Menschensohn?
Wo haben Sie einmal eine Glaubensentscheidung getroffen? Vielleicht wissen manche nicht, was eine Glaubensentscheidung ist. Es geht darum, dass man seine ganz persönliche Antwort auf die Frage Jesu gibt: „Wer bin ich für dich?“ Muss man das? Reicht nicht eine christliche Erziehung aus? Meine Antwort auf diese kritische Frage wäre das Evangelium selbst. Wenn man es nicht muss, warum macht Jesus es dann mit den Jüngern? Meine zweite Antwort ist: Wenn ich es nicht gemacht hätte, wäre mein Glaube nie so tief geworden. Daher ist es sinnvoll, wenn wir als Kirche Gelegenheiten anbieten, wo Menschen solche Glaubensentscheidungen treffen können. Dazu eignen sich hervorragend Einkehrtage, Wallfahrten, Exerzitien und Ähnliches.
Gebet:
Jesus, ich will den heutigen Tag nutzen, ein neues Ja zu dir zu sagen. Ich danke dir, dass du mich gerufen hast und dass ich mich für dich entschieden habe. Danke, dass du mein Leben leitest. Hilf mir, dir ganz treu zu sein!
Pastor Roland Bohnen
Pfarrer-Kreins-Str. 2
52538 Selfkant Süsterseel
Telefon 02456 – 3627
Fax 02456 – 3019
pastor.bohnen@kirche-selfkant.de
www.kirche-selfkant.de

JA Herr Jesus Christus! Ich gebe Dir heute wieder ganz bewusst mein JA.
Hilf mir Dir die Treue zu bewahren, immer wieder umzukehren wenn ich die falschen Prioritäten gesetzt habe.
Heiliger Josef und heilige Gottesmutter Maria, seid Ihr meine Zeugen die Ihr Jesus so nahe wart wie kaum sonst jemand. Eure Fürsprache helfe uns allen Gott treu zu sein. Amen
Ich bin nicht traditionell christlich erzogen worden worden. Zwar bin ich getauft und im Klassenverband zur Kommunion gegangen, und es gab einen verpflichtenden Meßbesuch in der Gymnasial Zeit (1980 – 1989), den ich oft geschwänzt habe, aber schon zur Firmung bin ich nicht gegangen. Warum? Ich glaubte ja nicht an Gott, und auch vom Religionsunterricht habe ich mich befreien lassen. Erst als ich mit 27 ein Date hatte, und dieser sympathische, gutaussehende junge Mann mir sagte: Du musst wissen, meine Erste Liebe ist Jesus, habe ich mich auf die Suche gemacht (Bibel gekauft und angefangen zu lesen, meinen erste Christmette besucht, sonntags in die Kirche zu gehen ( ohne Empfang der Kommunion, weil ich nicht wußte, was das sollte). In einer bestimmten Nacht habe ich gehört, daß Jesus mich einlädt, ihm zu folgen und dann begann ein wunderbares Abenteuer…. Danke Papa im Himmel, daß du mich gesucht und gefunden hast, weil du mich liebst!!!❤️❤️❤️