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		<title>Damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausreißt. (Mt 13,29)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 04:39:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[16 Sonntag im Jahreskreis Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus Mt 13, 24–43 In jener Zeit erzählte Jesus der Menge folgendes Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während nun die Menschen schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging weg. Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein. Da...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>16 Sonntag im Jahreskreis</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus<br />
Mt 13, 24–43</p>
<p>In jener Zeit erzählte Jesus der Menge folgendes Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte.<br />
Während nun die Menschen schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging weg.<br />
Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein.<br />
Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut?<br />
Er antwortete: Das hat ein Feind getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen?<br />
Er entgegnete: Nein, damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausreißt.<br />
Lasst beides wachsen bis zur Ernte und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune!<br />
Er legte ihnen ein weiteres Gleichnis vor und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte.<br />
Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.<br />
Er sagte ihnen ein weiteres Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Sea Mehl verbarg, bis das Ganze durchsäuert war.<br />
Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge in Gleichnissen und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen, damit sich erfülle, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund in Gleichnissen, ich spreche aus, was seit der Schöpfung der Welt verborgen war.<br />
Dann verließ er die Menge und ging in das Haus. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker!<br />
Er antwortete: Der den guten Samen sät, ist der Menschensohn; der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Kinder des Reiches; das Unkraut sind die Kinder des Bösen; der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Schnitter sind die Engel.<br />
Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch bei dem Ende der Welt sein: Der Menschensohn wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gesetzloses getan haben, und werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein. Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten. Wer Ohren hat, der höre!</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausreißt. </strong>(Mt 13,29)</p>
<p>Jesus spricht aus, was seit der Schöpfung der Welt verborgen war. Auch im Alten Testament war es noch verborgen. Damals meinte man, dass Gott das Unheil senden würde. Aber jetzt wird es ganz klar! Gott hat alles gut geschaffen. Von ihm kommt nur das Gute. Und ganz am Anfang war alles nur gut. Aber dann kam ein Feind Gottes (der Teufel) und hat Unkraut gesät. Hier ist die Antwort auf die uralte Frage der Menschheit: „Woher kommt das Leid? Woher kommt das Böse? Woher kommt das Unkraut?“ Es kommt nicht von Gott, es kommt vom Teufel.</p>
<p><strong>Damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausreißt.</strong></p>
<p>Die Jünger fragen nun das, was alle Menschen fragen: „Warum reißt Gott das Unkraut nicht einfach aus? Warum lässt er es zu?“ Und die klare Antwort: Dann würde alles kaputtgehen. Also: Wenn Gott das Böse mit einem Blitz strafen würde, dann würden wir selbst auch schon lange nicht mehr leben!!! Müssen wir jetzt nicht demütig werden? Was für ein Hochmut ist es, dass wir denken, wir wären bei den Guten und die anderen müssten bestraft werden! Sind wir nicht alle Sünder gegenüber dem einen guten Gott? Wir sollen uns nicht vergleichen, wer mehr gesündigt hat. Wir sind alle ähnlich große Sünder. Und daher reißt Gott das Böse nicht aus.</p>
<p><strong>Damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausreißt.</strong></p>
<p>Das soll uns aber nicht verzweifeln lassen an der Welt. Es ist nicht so, als könnten wir nichts tun, um die Welt besser zu machen. Jesus hat ja sogar geboten: „Treibt Dämonen aus!“ Wir Menschen, die wir dem Bösen Zutritt zur Welt gegeben haben, können dem Bösen Einhalt gebieten und die Mächte, die uns bedrängen, zurückschicken. Wenn wir eine Tür geöffnet haben, können wir das bereuen, Gott um Verzeihung bitten, die Macht des Bösen, die er in diesem Bereich bekommen hat, brechen und alle Geister, die dadurch in unser Leben gekommen sind, im Namen Jesu zum Kreuz schicken. Das geht. Und die Jünger, als sie es zum ersten Mal gemacht hatten, staunten und riefen aus: „Sogar die bösen Geister gehorchen uns!“ Auf diese Weise können wir die Macht des Bösen schon jetzt in dieser Welt zurückdrängen.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, du sagst uns das, was vor so viele Generationen verborgen war, und was auch heute noch für die meisten Menschen ein Rätsel ist. Du sagst, dass es diese bösen Mächte gibt, die Gott nicht ausreißt, aber die wir wegschicken können. Ich bitte dich, dass immer mehr Menschen diese Wirklichkeiten verstehen können und immer mehr Menschen echte Befreiung finden. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
<p>Pfarrer-Kreins-Str. 2<br />
52538 Selfkant Süsterseel<br />
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		<title>Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer! (Mt 12,8)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 04:22:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[15 Woche im Jahreskreis Freitag Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus Mt 12, 1–8 In jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Kornfelder. Seine Jünger hatten Hunger; sie rissen Ähren ab und aßen davon. Die Pharisäer sahen es und sagten zu ihm: Sieh her, deine Jünger tun etwas, das am Sabbat verboten ist. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David getan hat, als er und...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>15 Woche im Jahreskreis Freitag</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus<br />
Mt 12, 1–8</p>
<p>In jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Kornfelder. Seine Jünger hatten Hunger; sie rissen Ähren ab und aßen davon.<br />
Die Pharisäer sahen es und sagten zu ihm: Sieh her, deine Jünger tun etwas, das am Sabbat verboten ist.<br />
Da sagte er zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren – wie er in das Haus Gottes ging und wie sie die Schaubrote aßen, die weder er noch seine Begleiter, sondern nur die Priester essen durften?<br />
Oder habt ihr nicht im Gesetz gelesen, dass am Sabbat die Priester im Tempel den Sabbat entweihen, ohne sich schuldig zu machen?<br />
Ich sage euch: Hier ist Größeres als der Tempel.<br />
Wenn ihr begriffen hättet, was das heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer, dann hättet ihr nicht Unschuldige verurteilt; denn der Menschensohn ist Herr über den Sabbat.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer! </strong>(Mt 12,8)</p>
<p>Eine Sache, die ich über viele Jahre nicht verstanden hatte, wird mir jetzt immer klarer. Gott hatte nie etwas dagegen, wenn man am Sabbath ein paar Ähren abreißt und isst. Jesus weiß das, und er zeigt es seinen Jüngern. Damit schenkt er ihnen die Freiheit, in der sie leben sollen. Es gibt Religionen, die Menschen in die Enge führen, weil so viel verboten ist. Aber so ist Gott nicht. Gott will nicht, dass wir durch so viele Kleinigkeiten gebunden sind.</p>
<p><strong>Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer!</strong></p>
<p>Man kann also nicht sagen, dass Jesus sich nicht an das Alte Testament halten würde. Im Gegenteil! Jesus zeigt den Jüngern, wie die Gebote Gottes richtig zu verstehen sind und wie sehr die jüdischen Auslegungen in die Irre gelaufen waren. Dies wird noch untermauert durch die Tatsache, dass die jüdischen Schulen sich selber nicht einig waren, wie man die Gebote richtig auszulegen hatte. Die einen waren strenger, die anderen weniger. Und nun kommt Jesus und zeigt, wie es richtig ist.</p>
<p><strong>Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer! </strong></p>
<p>Dass Jesus gesetzestreu ist, hat er an anderen Stellen betont. Man darf also nicht sagen, Jesus wolle vom Gesetz nichts wissen. Im Gegenteil, er will das göttliche Gesetz beachten, aber er will die Menschen auch von einer falschen Enge befreien, die mit dem ursprünglich von Gott gegebenen Gesetz nichts zu tun hat.</p>
<p><strong>Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer!</strong></p>
<p>Wenn wir uns mit Muslimen austauschen über unsere Glaubenspraxis, z.B. über das Fasten, dann sage ich immer: „Bei uns Christen ist fast alles freiwillig.“ Das ist der große Unterschied. Wenn die Freiheit bei uns Katholiken dazu führt, dass wir gar nichts mehr machen, dann ist das unser Problem. Freiwillig heißt ja nicht unwichtig. Aber Liebe kann man nicht vorschreiben! Liebe muss freiwillig geschehen. Und weil der Heilige Geist uns zur Gottes- und Nächstenliebe befähigt, können und sollen wir aus freiem Willen lieben.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich danke dir für die große Freiheit, die du uns schenkst, die aber auch notwendig ist, um zu lieben. Danke, dass du uns einen Glauben geschenkt hast, der auf Liebe basiert und nicht auf Befolgung von festgelegten Regeln. Hilf uns, dass wir unsere Freiheit gebrauchen, um dich aus ganzem Herzen zu lieben. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
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		<title>Ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. (Mt 11,29)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 04:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[15 Woche im Jahreskreis Donnerstag Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus Mt 11, 28–30 In jener Zeit sprach Jesus: Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht. Tagesimpuls Ihr...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>15 Woche im Jahreskreis Donnerstag</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus<br />
Mt 11, 28–30</p>
<p>In jener Zeit sprach Jesus: Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken.<br />
Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele.<br />
Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. </strong>(Mt 11,29)</p>
<p>Viele Menschen wünschen sich Ruhe. Sie fahren in Ferien, oder sie meditieren, oder sie nehmen eine Auszeit. Die meisten Menschen denken dabei, dass sie Ruhe finden, wenn sie sich Ruhe nehmen. Ich habe vor Jahren einmal einen Mann gefunden, der Ruhe finden wollte auf einer einsamen Insel, in einem kleinen Ferienhaus am Strand. Außer den Personen, die für den Haushalt sorgten, kam niemand dorthin. Aber er fand trotzdem innerlich keine Ruhe.</p>
<p><strong>Ihr werdet Ruhe finden für eure Seele.</strong></p>
<p>Wie in allen anderen Lebensbereichen, so ist es auch mit der Ruhe. Ohne Jesus finden wir keine echte Ruhe. Ohne Jesus können wir nichts tun. Jesus sagt, wir sollen zu ihm kommen und von ihm lernen, dann finden wir Ruhe für unsere Seele. Also nicht einmal zu ihm kommen allein reicht aus. Wir sollen auch von ihm lernen. Wir brauchen seine Sanftmut und sein Gottvertrauen.</p>
<p><strong>Ihr werdet Ruhe finden für eure Seele.</strong></p>
<p>Vielleicht müssen wir jemandem verzeihen, um Ruhe zu finden für unsere Seele. Vielleicht sollten wir zur Beichte gehen. Auf jeden Fall sollen wir viel zu Jesus gehen im Gebet. Vielleicht hat jemand Ängste, z.B. vor einer Prüfung oder vor einem Gespräch. Als der Seesturm tobte, schlief Jesus seelenruhig im Boot, weil er auf Gott vertraute. Das können wir von ihm lernen, auch in den heftigsten Stürmen fest auf Gott zu vertrauen!</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich danke dir dass wir durch dich Ruhe finden können. Bitte hilf mir, immer wieder zu dir zu kommen! Hilf mir, von dir zu lernen, damit ich diese Ruhe finde. Zeige mir, ob ich jemandem verzeihen muss, um in das Land deiner Ruhe kommen zu können. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
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Fax 02456 &#8211; 3019<br />
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www.kirche-selfkant.de</p>
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		<title>Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es de n Unmündigen offenbart hast. (Mt 11,25)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 05:41:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[15 Woche im Jahreskreis Mittwoch Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus Mt 11, 25–27 In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>15 Woche im Jahreskreis Mittwoch</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus<br />
Mt 11, 25–27</p>
<p>In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast.<br />
Ja, Vater, so hat es dir gefallen.<br />
Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast. </strong>(Mt 11,25)</p>
<p>Jesus könnte genauso gut klagen darüber, dass so viele Menschen seine Botschaft nicht verstehen und nicht an ihn glauben. Stattdessen entscheidet er sich dafür, Gott zu preisen für die Menschen, die glauben. Und er nimmt die Situation, wie sie ist, als Gottes Willen an. Im Sprichwort würde man sagen: Jesus sieht das halbvolle Glas und ist dafür dankbar, statt über das halbleere zu klagen.</p>
<p><strong>Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast.</strong></p>
<p>Heißt Dankbarkeit, dass man nicht mehr ambitioniert wäre? Ich glaube nicht. Im Gegenteil, wenn man zu viel klagt, verliert man den Mut und das Bemühen um Fortschritt lässt nach. Wenn man dagegen dankbar ist für die Fortschritte, die man schon gemacht hat, dann ist man zuversichtlich, dass die Entwicklung auch weiterhin positiv verläuft. Der bessere Missionar ist also derjenige, der dankbar ist für alle, die Gott schon gerufen hat.</p>
<p><strong>Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast.</strong></p>
<p>Wir können das für uns selbst übertragen. Wir können sogar eine Liste machen von denen, die in den letzten Jahren Glaubensfortschritte gemacht haben. Vielleicht sind es mehr als wir denken. Wenn ich dagegen die vielen Kinder anschaue, die in einer Stadt leben und dann vergleiche, wie wenige davon zu Jesus geführt werden, dann könnte ich in Versuchung kommen, zu klagen. Besser ist es, auf die zu schauen, die den Weg schon gehen, und dann werden es immer mehr.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, auch ich will den Vater preisen für die vielen Menschen, die den Weg zu dir schon gefunden haben. Viele von uns haben einen Beitrag dazu geleistet. Und ich will immer zuversichtlich und voller Glauben bleiben, dass wir von Gott auf einem guten Weg geführt werden. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
<p>Pfarrer-Kreins-Str. 2<br />
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		<title>Nachtrag Fußnote</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 00:40:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachtrag (leider wurde die Fußnote nicht kopiert): *Das deutsche Wort „Ablass“ ist verbrannt. Schöner wäre der Begriff „Gnadenerweis“. Englisch heißt es „indulgence“, das wäre so viel wie „Verwöhnung“, also sich von Gott mit Gnadenerweisen verwöhnen lassen. Pfarrer-Kreins-Str. 2 52538 Selfkant Süsterseel Telefon 02456 &#8211; 3627 Fax 02456 &#8211; 3019 pastor.bohnen@kirche-selfkant.de www.kirche-selfkant.de]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag (leider wurde die Fußnote nicht kopiert):</p>
<p>*Das deutsche Wort „Ablass“ ist verbrannt. Schöner wäre der Begriff „Gnadenerweis“. Englisch heißt es „indulgence“, das wäre so viel wie „Verwöhnung“, also sich von Gott mit Gnadenerweisen verwöhnen lassen.</p>
<p>Pfarrer-Kreins-Str. 2<br />
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		<title>In jener Zeit begann Jesus, den Städten, in denen er die meisten Machttaten getan hatte, Vorwürfe zu m achen, weil sie nicht Buße getan hatten. (Mt 11,20)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 00:33:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[15 Woche im Jahreskreis Dienstag Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus Mt 11, 20–24 In jener Zeit begann Jesus, den Städten, in denen er die meisten Machttaten getan hatte, Vorwürfe zu machen, weil sie nicht Buße getan hatten: Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Denn wenn in Tyrus und Sidon die Machttaten geschehen wären, die bei euch geschehen sind – längst schon wären sie in Sack und Asche umgekehrt. Das...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>15 Woche im Jahreskreis Dienstag</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus<br />
Mt 11, 20–24</p>
<p>In jener Zeit begann Jesus, den Städten, in denen er die meisten Machttaten getan hatte, Vorwürfe zu machen, weil sie nicht Buße getan hatten: Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Denn wenn in Tyrus und Sidon die Machttaten geschehen wären, die bei euch geschehen sind – längst schon wären sie in Sack und Asche umgekehrt.<br />
Das sage ich euch: Tyrus und Sidon wird es am Tag des Gerichts erträglicher ergehen als euch.<br />
Und du, Kafarnaum, wirst du etwa bis zum Himmel erhoben werden? Bis zur Unterwelt wirst du hinabsteigen. Wenn in Sodom die Machttaten geschehen wären, die bei dir geschehen sind, dann stünde es noch heute.<br />
Das sage ich euch: Dem Gebiet von Sodom wird es am Tag des Gerichts erträglicher ergehen als dir.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>In jener Zeit begann Jesus, den Städten, in denen er die meisten Machttaten getan hatte, Vorwürfe zu machen, weil sie nicht Buße getan hatten. </strong>(Mt 11,20)</p>
<p>Im Sonntagsevangelium hörten wir von einer gewissen Enttäuschung Jesu, dass seine Worte nicht bei allen Menschen auf fruchtbaren Boden gefallen sind. Aber dabei bleibt es nicht. Jesus ist nicht nur traurig, sondern er erklärt auch die Konsequenzen, die das für die Menschen hat. Es wird einmal ein Gericht geben, und dann wird das Verhalten der Menschen Konsequenzen haben. Genau genommen ist das der Grund, warum Jesus traurig ist. Es geht ihm nicht um sich selbst, weil die Menschen ihm nicht glauben, sondern er leidet &#8211; mehr als wir &#8211; unter den Konsequenzen, die das in der Ewigkeit haben wird.</p>
<p><strong>In jener Zeit begann Jesus, den Städten, in denen er die meisten Machttaten getan hatte, Vorwürfe zu machen, weil sie nicht Buße getan hatten.</strong></p>
<p>Es ist bemerkenswert, dass Jesus hier von ganzen Städten spricht. Eigentlich müsste er doch von einzelnen Personen sprechen. Aber hier wird deutlich, dass wir soziale Wesen sind, und hier wird sehr deutlich, wie groß der Einfluss der Menschen aufeinander ist. Wenn es ein negativer Einfluss ist, dann kann man auch von Verführung sprechen. Und genau so ist es: Massen werden verführt durch unsinnige Ideologien. Natürlich hat jeder einzelne auch eine Verantwortung. Wir werden uns beim Gericht nicht herausreden können, dass wir nur das gemacht haben, was modern war, was alle gemacht haben. Aber die Gesellschaft hat eine sehr große Verführungskraft, und der müssen wir als Christen widerstehen.</p>
<p><strong>In jener Zeit begann Jesus, den Städten, in denen er die meisten Machttaten getan hatte, Vorwürfe zu machen, weil sie nicht Buße getan hatten.</strong></p>
<p>Mir gefällt das Wort „Buße tun“ sehr gut. Man tut Buße für sich selbst, aber auch für die Familie, die Stadt und für die Gesellschaft. Wenn wir Buße tun, sind wir so wie Jesus bei der Taufe. Wir sagen nicht: „Ich bin doch ein guter Mensch, ich brauche das nicht.“ Wie Jesus sich taufen lässt mit allen anderen, die Buße tun, so tun wir auch Buße mit und für unsere ganze Gesellschaft, natürlich zu allererst auch für uns selber. Wenn wir Buße tun, dann immer mit der Haltung: „Ich bin nicht besser als meine Väter, ich bin nicht besser als alle anderen.“</p>
<p><strong>In jener Zeit begann Jesus, den Städten, in denen er die meisten Machttaten getan hatte, Vorwürfe zu machen, weil sie nicht Buße getan hatten.</strong></p>
<p>Vielleicht fragt jemand, wie man denn konkret Buße tun kann. Im Gebet können wir Gott um Verzeihung bitten, in der Beichte, dann wenn wir einen Ablass* gewinnen, wenn wir fasten oder wenn wir ein Opfer aus Liebe auf uns nehmen. Dass Wesentliche ist, dass wir Gott um Vergebung bitten, damit die Folgen unserer Sünden ungeschehen gemacht werden durch seine Erlösung durch das Kreuzesopfer. Wichtig ist auch, dass wir nicht nur individuell Buße tun, sondern auch als Gemeinschaft, als Gemeinde, als Kirche. Auch politische Gemeinden, Dörfer oder Städte können Buße tun, wenn die Menschen das miteinander so wollen und vereinbaren.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich danke dir, dass wir Buße tun können und dürfen, und dass dadurch die Folgen unserer Sünden ausgelöscht werden. All das ist dein Verdienst, weil du am Kreuz gestorben bist, um die Sünden und die Folgen der Sünden hineinzunehmen. </em></p>
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		<title>Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen! (Mt 10,34)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 05:46:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[15 Woche im Jahreskreis Montag Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus Mt 10, 34 – 11, 1 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen! Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>15 Woche im Jahreskreis Montag</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus<br />
Mt 10, 34 – 11, 1</p>
<p>In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen! Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.<br />
Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein.<br />
Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert.<br />
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht wert.<br />
Wer das Leben findet, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.<br />
Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.<br />
Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten.<br />
Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.<br />
Als Jesus die Unterweisung der zwölf Jünger beendet hatte, zog er weiter, um in den Städten zu lehren und zu predigen.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen! </strong>(Mt 10,34)</p>
<p>Hier spricht Jesus die Tatsache an, dass er uns zur Bekehrung aufruft. Das kann für einen Menschen ein schmerzhafter Prozess sein. Wenn wir aber betrachten, wie viel Gnade Gott bei Menschen schenkt, die sich bekehren, dann muss man sagen, dass dieser Prozess eher mit großer Freude im Heiligen Geist verbunden ist. Aber den schmerzhaften Aspekt gibt es auch. Man muss sich losreißen von alten Gewohnheiten.</p>
<p><strong>Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen!</strong></p>
<p>Jesus verkündet Friede für alle Menschen guten Willens. Aber mit dem Teufel macht Jesus keinen Frieden. Und Menschen, die auf dem Weg des Bösen gehen, sind im Streit mit Jesus und den Menschen, die ihm folgen.</p>
<p><strong>Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen!</strong></p>
<p>Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Maria vielen Menschen helfen kann, sich zu bekehren, ohne dass sie die schmerzhaften Prozesse wahrnehmen. Durch Maria wird einfach so viel Gnade geschenkt, dass das Schriftwort sich erfüllt: „Überwindet das Böse durch das Gute!“ Die echten Marienverehrer entwickeln sich in der Glaubenstiefe, ohne dass es ihnen richtig bewusst ist.</p>
<p><strong>Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen!</strong></p>
<p>Trotzdem werden wohl alle echten Christen den Widerstand des Bösen erleben. Wir alle erleben Menschen, die uns angreifen wegen unseres Glaubens. Das geschieht sogar, wenn wir es gar nicht beabsichtigen, wenn wir nur den Frieden wollten. Menschen spüren den Anruf zur Bekehrung, der von Jesus durch uns an sie ergeht. Und dagegen wehren sie sich. Sie wollen nicht annehmen, dass sie sich bekehren müssten. Daher sagen sie, wir würden falsch liegen.</p>
<p><strong>Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen!</strong></p>
<p>Wir werden also eine gewissen Reibung nicht vermeiden können. Trotzdem können wir, wenn wir unseren Weg eng mit Maria gehen, vieles vermeiden, was ohne Maria viel heftiger würde.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich danke dir, dass du uns Maria zur Mutter geschenkt hast. Sie kann vieles von uns abhalten. Wir dürfen unter ihrem Schutz stehen. Bitte hilf uns, dass Menschen durch uns berührt und zur Umkehr aufgerufen werden, auch wenn das zunächst nicht Frieden für uns bedeutet. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
<p>Pfarrer-Kreins-Str. 2<br />
52538 Selfkant Süsterseel<br />
Telefon 02456 &#8211; 3627<br />
Fax 02456 &#8211; 3019<br />
pastor.bohnen@kirche-selfkant.de<br />
www.kirche-selfkant.de</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht. (Mt 13,23)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 05:17:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[15 Sonntag im Jahreskreis Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus Mt 13, 1–23 An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich. Und alle Menschen standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen in Gleichnissen. Er sagte: Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen. Als...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>15 Sonntag im Jahreskreis</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus<br />
Mt 13, 1–23</p>
<p>An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees.<br />
Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich. Und alle Menschen standen am Ufer.<br />
Und er sprach lange zu ihnen in Gleichnissen. Er sagte: Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen.<br />
Als er säte, fiel ein Teil auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen es. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil aber fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach.<br />
Wer Ohren hat, der höre!<br />
Da traten die Jünger zu ihm und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen?<br />
Er antwortete ihnen: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen; ihnen aber ist es nicht gegeben.<br />
Denn wer hat, dem wird gegeben und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.<br />
Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen und hören und doch nicht hören und nicht verstehen.<br />
An ihnen erfüllt sich das Prophetenwort Jesajas: Hören sollt ihr, hören und doch nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen und doch nicht einsehen.<br />
Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden. Mit ihren Ohren hören sie schwer und ihre Augen verschließen sie, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören und mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen und sich bekehren und ich sie heile.<br />
Eure Augen aber sind selig, weil sie sehen, und eure Ohren, weil sie hören.<br />
Denn, amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.<br />
Ihr also, hört, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet.<br />
Zu jedem Menschen, der das Wort vom Reich hört und es nicht versteht, kommt der Böse und nimmt weg, was diesem Menschen ins Herz gesät wurde; bei diesem ist der Samen auf den Weg gefallen.<br />
Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört und sofort freudig aufnimmt; er hat aber keine Wurzeln, sondern ist unbeständig; sobald er um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt wird, kommt er sofort zu Fall.<br />
In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört, und die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum ersticken es und es bleibt ohne Frucht.<br />
Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt Frucht – hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht. </strong>(Mt 13,23)</p>
<p>Der entscheidende Faktor, ob das Wort Gottes in einem Menschen Frucht bringt oder nicht, scheint also das Verständnis zu sein. Wer das Wort Gottes nicht nur hört, sondern auch versteht, bei dem bringt es reiche Frucht, bei den anderen nicht. Nur wer es versteht, behält es im Herzen und vergisst es nicht gleich wieder. Nur wer es versteht, hält auch in der Bedrängnis daran fest, wenn andere ihn z.B. bedrängen, nicht zur Kirche zu gehen. Nur wer es versteht, lässt sich nicht durch Leid vom Glauben ablenken, und er bleibt auch in Wohlstand und Reichtum treu. Wir brauchen also ein gutes und richtiges Verständnis vom Wort Gottes. Darum sollte man sich bemühen.</p>
<p><strong>Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht.</strong></p>
<p>Wie aber kann man sich um dieses gute Verständnis bemühen? Hier im Evangelium lebt Jesus es uns vor. Nach der großen Predigt trifft er sich mit den Jüngern, um mit ihnen darüber zu sprechen. Wir brauchen also nicht nur die Predigt im Gottesdienst, sondern auch die Kleingruppe, in der wir uns damit beschäftigen. Manch einer könnte nun auf vergangene Zeiten verweisen, als der Glaube in der Familie praktiziert wurde. In welcher Familie aber wird heute noch gebetet und über den Glauben gesprochen? Kann die Familie die christliche Kleingruppe wirklich ersetzen? Ich erlebe genau das Gegenteil: Gerade die christlichen Familien, in denen der Glaube gelebt wird, suchen auch die christlichen Kleingruppen, für sich selbst, aber auch für ihre jugendlichen Kinder. Wenn eine Jugendliche in ihrer Klasse und in ihrem Verein die einzige ist, die den Glauben praktiziert, dann reicht die Familie als Rückhalt nicht mehr aus. Dann braucht sie auch eine christliche Jugendgruppe.</p>
<p><strong>Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht.</strong></p>
<p>Wir können uns ja ganz einfach fragen: „Wo ist der Ort, an dem ich mit anderen regelmäßig über das Wort Gottes spreche &#8211; so wie es die Jünger mit Jesus gemacht haben?“ Ich bin der Überzeugung, dass wir heute christliche Kleingruppen brauchen: Hauskreise, Gesprächskreise, Bibelkreise, Gebetskreise, Kinder- und Jugendgruppen. Dann wächst das Verständnis für das Wort Gottes, dann bekommt Gott eine Wichtigkeit in unserem Leben und muss nicht immer hinter all denn scheinbar wichtigeren Dingen zurücktreten. Dann werden wir religiös sprachfähig und können missionarische Christen werden, die den Glauben an Jesus authentisch bezeugen. All das sehe ich kaum verwirklicht, wenn wir nicht diese christlichen Gruppen bekommen.</p>
<p><strong>Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht.</strong></p>
<p>Noch ein Wort zu den Gruppen: Es gibt Bibelgruppen, die schon über 30 Jahre bestehen mit immer denselben Mitgliedern. Das ist sicherlich ein wertvoller Weg. Ich glaube aber, dass es noch wertvoller ist, wenn wir Gruppen haben, die immer wieder Neue ansprechen, und die sich, wenn sie eine bestimmte Größe erreichen, wieder teilen. Oder es gibt das System, wie wir es bei der Jüngerschaft machen: Die Gruppe wächst und wird in Kleingruppen unterteilt, so dass man bei jedem Treffen mit Lobpreis und Impuls in der Großgruppe beginnt, dann aber in festen Kleingruppen austauscht. Unter der Leitung des Heiligen Geistes werden sich sicher noch viele Formen entwickeln, alle mit dem Ziel, dass wir das Wort Gottes verstehen und uns persönlich aneignen.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich danke dir, dass du den Jüngern das Wort Gottes erklärt hast und es uns heute auch erklären willst. Dazu brauchst du Gelegenheiten, wo wir in Gemeinschaft darüber ins Gespräch kommen. Bitte zeige uns, wo wir uns persönlich einbringen können in eine Gruppe, die gemeinsam den Glauben an dich praktiziert und sich um das Verstehen des Wortes Gottes bemüht. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
<p>Pfarrer-Kreins-Str. 2<br />
52538 Selfkant Süsterseel<br />
Telefon 02456 &#8211; 3627<br />
Fax 02456 &#8211; 3019<br />
pastor.bohnen@kirche-selfkant.de<br />
www.kirche-selfkant.de</p>
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		<title>Macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt. (Mt 10,19)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 05:11:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[14 Woche im Jahreskreis Freitag Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus Mt 10, 16–23 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben! Nehmt euch aber vor den Menschen in Acht! Denn sie werden euch an die Gerichte ausliefern und in ihren Synagogen auspeitschen. Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>14 Woche im Jahreskreis Freitag</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus<br />
Mt 10, 16–23</p>
<p>In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!<br />
Nehmt euch aber vor den Menschen in Acht! Denn sie werden euch an die Gerichte ausliefern und in ihren Synagogen auspeitschen.<br />
Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt werden, ihnen und den Heiden zum Zeugnis.<br />
Wenn sie euch aber ausliefern, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt.<br />
Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden.<br />
Der Bruder wird den Bruder dem Tod ausliefern und der Vater das Kind und Kinder werden sich gegen die Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken.<br />
Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.<br />
Wenn man euch in der einen Stadt verfolgt, so flieht in eine andere. Denn, amen, ich sage euch: Ihr werdet nicht zu Ende kommen mit den Städten Israels, bis der Menschensohn kommt.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt. </strong>(Mt 10,19)</p>
<p>Wenn man vor etwas Angst hat, dann kreisen die Gedanken darum und man ist ständig dabei, sich Worte zurechtzulegen, die man dann sagen will. Jesus möchte uns diese Angst nehmen und durch ein tiefes Gottvertrauen ersetzen. Der Vater kennt uns, er weiß, was wir brauchen. Und seine Vorsehung geht so weit, dass er nicht nur für unsere materiellen Bedürfnisse sorgt. Er sorgt auch dafür, dass wir im richtigen Moment wissen, was wir sagen sollen.</p>
<p><strong>Macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt.</strong></p>
<p>Soll man deshalb nie eine Rede vorbereiten? Ich glaube, so ist es nicht gemeint. Es ist etwas anderes, ob ich eine Rede vorbereite, oder ob meine Gedanken aus Angst immer um dasselbe Thema kreisen. Es geht um die Unterscheidung der Geister. Erlaube ich Gedanken der Angst sich meiner zu bemächtigen, oder lasse ich mich von den Eingebungen des Heiligen Geistes führen? Der Heilige Geist will führen, wenn wir eine Rede vorbereiten und wenn wir sie halten.</p>
<p><strong>Macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt.</strong></p>
<p>Hier gebraucht Jesus das Wort „Sorgen“. Sorgen und Angst sind beides negative Dinge. „Sorgen“ kann auch eine positive Bedeutung haben, z.B. wenn jemand für seine Familie sorgt. Aber hier ist es eindeutig negativ gemeint, denn die Sorgen wollen das Gottvertrauen auslöschen. Wir dürfen uns also nicht täuschen lassen. Diese Art von Sorge ist gar nicht gut, sie hat nichts Gutes an sich. Sie ist zerstörerisch und will uns lähmen, damit wir nicht so sind, wie wir sein könnten. Jesus will uns davon befreien, indem wir ihm und dem Heiligen Geist vertrauen.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich kenne sehr gut diese von Angst erfüllten Gedanken, die mich quälen. Aber du willst mich davon befreien. Bitte schenke mir die Unterscheidung der Geister, dass ich erkenne, wie dein Geist mich führen will und wie der Geist des Widersachers mich lähmen will. Schenke mir ein tiefes Gottvertrauen, damit ich so sein kann, wie ich wirklich bin, wie du mich geschaffen hast. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
<p>Pfarrer-Kreins-Str. 2<br />
52538 Selfkant Süsterseel<br />
Telefon 02456 &#8211; 3627<br />
Fax 02456 &#8211; 3019<br />
pastor.bohnen@kirche-selfkant.de<br />
www.kirche-selfkant.de</p>
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		<title>Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! (Mt 10,8)</title>
		<link>https://tagesimpuls.org/blog/2026/07/09/heilt-kranke-weckt-tote-auf-macht-aussaetzige-rein-treibt-daemonen-aus-mt-108-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 03:58:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[14 Woche im Jahreskreis Donnerstag Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus Mt 10, 7–15 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe! Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben. Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel! Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>14 Woche im Jahreskreis Donnerstag</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus<br />
Mt 10, 7–15</p>
<p>In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe!<br />
Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.<br />
Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel!<br />
Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, ist seines Lohnes wert.<br />
Wenn ihr in eine Stadt oder in ein Dorf kommt, erkundigt euch, wer es wert ist, euch aufzunehmen; bei ihm bleibt, bis ihr den Ort wieder verlasst.<br />
Wenn ihr in ein Haus kommt, dann entbietet ihm den Gruß.<br />
Wenn das Haus es wert ist, soll euer Friede bei ihm einkehren. Wenn das Haus es aber nicht wert ist, dann soll euer Friede zu euch zurückkehren.<br />
Und wenn man euch nicht aufnimmt und eure Worte nicht hören will, geht weg aus jenem Haus oder aus jener Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen!<br />
Amen, ich sage euch: Dem Gebiet von Sodom und Gomorra wird es am Tag des Gerichts erträglicher ergehen als dieser Stadt.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! </strong>(Mt 10,8)</p>
<p>Nachdem Jesus die Apostel gerufen hat, sendet er sie aus. Sie sollen das, was sie von Gott empfangen haben, großzügig weiterschenken. Gott legt ihnen also übernatürliche Gaben in die Hände. Das geht so weit, dass sie sogar Tote auferwecken können.</p>
<p><strong>Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus!</strong></p>
<p>Gilt diese Sendung noch heute für uns? Haben wir heute noch irgendwie Anteil an dieser Sendung? Ich meine, Ja! Alles, was Jesus tut, ist irgendwie exemplarisch. Und das Lesen der Heiligen Schrift weckt in vielen Christen die Sehnsucht, dass diese Zeichen des Reiches Gottes auch heute geschehen mögen. Wer diese Sehnsucht in sich spürt, ist in irgendeiner Form berufen, an dieser Sendung Jesu teilzuhaben.</p>
<p><strong>Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus!</strong></p>
<p>Das Hören des Wortes weckt normalerweise in uns Glauben. Wenn wir dann auch noch Zeugnisse z.B. von Heilungen hören, dann weckt es in uns noch mehr Glauben, dass diese Dinge auch noch mehr und auch bei uns geschehen können. Somit stellen wir einen Gegensatz fest zwischen unserer Erfahrung und dem Zeugnis des Wortes. Das Zeugnis des Wortes will unseren Erfahrungsraum erweitern. Wir könnten mit Unglauben reagieren und sagen: „Das geschieht sowieso nicht. So etwas habe ich noch nie erlebt.“ Oder wir reagieren mit Glauben und sagen: „Ich habe so etwas noch nie erlebt, aber ich glaube dem Wort Gottes und den Zeugnissen, dass es auch bei mir geschehen kann.“</p>
<p><strong>Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus!</strong></p>
<p>Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung scheint mir, dass wir in der Gegenwart Gottes leben und die Anregungen des Heiligen Geistes in uns wahrnehmen und befolgen. Der Heilige Geist wird uns innerlich anleiten, für Wunder zu beten. Vielleicht zunächst für kleinere, und dann wächst unser Glaube, und mehr und mehr werden auch größere Wunder geschehen.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Heiliger Geist, ich suche dich, ich brauche dich, ich bitte dich, dass du mich heute führst. Bitte stärke meinen Glauben, dass ich mehr und mehr an Wunder glauben kann, dass ich für Wunder beten kann und dass auch Wunder geschehen. Lass mich das, was ich umsonst empfangen habe, auch großzügig weitergeben. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
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