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	<description>10 Minuten für Gott</description>
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		<title>Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind. (Joh 3,21)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 06:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[02 Woche der Osterzeit Mittwoch Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes Joh 3, 16-21 Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>02 Woche der Osterzeit Mittwoch</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes<br />
Joh 3, 16-21</p>
<p>Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.<br />
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.<br />
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.<br />
Denn mit dem Gericht verhält es sich so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse.<br />
Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden.<br />
Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind. </strong>(Joh 3,21)</p>
<p>Das Gericht ist so: Wir Menschen leben in der Dunkelheit und tun Böses. Nun kommt das Licht in die Welt und wir sind eingeladen, ins Licht zu kommen. Bei Jesus sind wir erlöst, wir leben im Licht. Das erfordert aber eine Hinwendung zum Licht, eine Umkehr. Wer sich nicht zu Jesus hinkehrt, der bleibt im Dunkeln. Das Schicksal der Dunkelheit ist aber das Gericht. Wer dagegen zu Jesus ins Licht kommt, der kommt nicht ins Gericht, sondern der lebt erlöst.</p>
<p><strong>Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.</strong></p>
<p>Viele Menschen wollen lieber in ihrer Dunkelheit bleiben. Das liegt daran, dass der Teufel uns vorspiegelt, dass die Dunkelheit etwas Schönes und Erstrebenswertes sei. „Der Apfel war köstlich anzusehen, eine Augenweide und begehrenswert“, so schildert die Bibel das Wesen der Versuchung. Trotz allem, es bleibt aber dabei, das ist die Dunkelheit, auch wenn sie sich ein köstliches und begehrenswertes Äußeres gibt. Es ist kein Licht. Es ist Verdammnis.</p>
<p><strong>Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.</strong></p>
<p>Viele Menschen halten sich für gute Menschen, aber sie leben nicht mit Jesus. Jesus erwartet nicht von uns, dass wir das Gute nicht mehr gut nennen sollten. Wenn jemand etwas Gutes tut, dann ist und bleibt es gut, mit oder ohne Jesus. Aber trotzdem ist Jesus das Licht, und solange jemand Jesus nicht kennt, lebt er nicht in diesem Licht, sondern in der Dunkelheit. Wenn dieser Mensch Jesus kennenlernt, dann sieht er erst den Unterschied, vorher nicht. Wenn wir sagen würden, dass es für den eher guten Menschen nicht nötig wäre, Jesus kennenzulernen, dann würden wir ihm das Licht vorenthalten. Es ist schön, dass er jetzt gut ist, aber er braucht trotzdem Jesus. Wir wissen nicht, was alles auf uns zukommen wird. Meine Erfahrung ist, dass die scheinbar guten Menschen ohne Jesus deutlich verführbarer sind. Ihnen fehlt das Licht, der Orientierungspunkt. Sie halten sich an das, was die Mehrheit sagt, sie schwimmen mit dem Strom. Das ist gefährlich.</p>
<p><strong>Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.</strong></p>
<p>Wer wirklich die Wahrheit tut, der wird sich nicht gegen das Licht sträuben. Der wird offen sein. Edith Stein hat das auch ähnlich gesagt: „Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht.“ Das macht Mut, den Menschen von heute Jesus zu präsentieren. Wenn sie wirklich die Wahrheit und das Gute suchen, dann werden sie offen dafür sein und den Wert in der christlichen Verkündigung erkennen. Wer die Wahrheit tut, der wird auch die Kirche in ihrem Wirken unterstützen, auch wenn er selbst noch nicht an dem Punkt ist, dass er glauben und in der Kirche mitmachen kann.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich danke dir, dass du als Licht in die Welt gekommen bist. Danke, dass ich dein Licht kennenlernen durfte. Bitte hilf uns, unseren Mitmenschen dein Licht zu präsentieren. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
<p>Pfarrer-Kreins-Str. 2<br />
52538 Selfkant Süsterseel<br />
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		<title>Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht . So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist. (Joh 3,8)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 00:32:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[02 Woche der Osterzeit Dienstag Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes Joh 3, 7-15 In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus: Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden. Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>02 Woche der Osterzeit Dienstag</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes<br />
Joh 3, 7-15</p>
<p>In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus: Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden.<br />
Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist.<br />
Nikodemus erwiderte ihm: Wie kann das geschehen?<br />
Jesus antwortete: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht?<br />
Amen, amen, ich sage dir: Was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir, und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an.<br />
Wenn ich zu euch über irdische Dinge gesprochen habe und ihr nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich zu euch über himmlische Dinge spreche?<br />
Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn.<br />
Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm das ewige Leben hat.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist. </strong>(Joh 3,8)</p>
<p>Das Beispiel mit dem Wind kann man in Gesprächen sehr schön benutzen. Viele sagen auch heute, dass sie nicht an Gott glauben können, weil sie nicht wissen, ob er existiert. Dann kann man fragen: „Glaubst du an denn Wind? Glaubst du, dass es den Wind gibt?“ &#8211; Die Antwort lautet dann immer „Ja!“ Dann kann man zurückfragen: „Kannst du den Wind sehen?“ &#8211; Und die Menschen antworten „Nein!“ Und du sagst: „Aber trotzdem glaubst du, dass es den Wind gibt? Warum?“ &#8211; Dann werden sie antworten: „Ich kann ihn spüren.“ Und genau so ist es auch mit Jesus. Wir können ihn nicht sehen, aber wir können ihn spüren. Viele Menschen finden das plausibel und überzeugend.</p>
<p><strong>Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist.</strong></p>
<p>Hier geht es um den Heiligen Geist und um das neue Leben, das wir in Jesus finden. Nachdem Jesus vierzig Tage hindurch erschienen war, ist er in den Himmel aufgefahren und hat uns den Heiligen Geist gesendet. Heute ist es der Heilige Geist, in dem wir Jesus begegnen können. Nur durch den Heiligen Geist wird Jesus in der Eucharistie gegenwärtig, wenn der Priester spricht: „Der Heilige Geist komme auf diese Gaben herab.“ Nur wenn der Heilige Geist in uns wirkt, können wir Jesus erkennen &#8211; in den heiligen Gaben der Eucharistie, in den anderen Sakramenten und in seiner geistigen Gegenwart, durch die er immer bei uns ist. Der Heilige Geist ist unsichtbar wie der Wind, aber trotzdem gewaltig in seinem Brausen. Wir können ihn spüren. Das Neue Leben, das er uns schenkt, ist real.</p>
<p><strong>Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist.</strong></p>
<p>Manche Menschen erleben von heute auf Morgen eine Wiedergeburt im Heiligen Geist. Das könnte z.B. nach einer Krankheit oder nach einer Nahtoderfahrung sein. Bei vielen geschah es nach einer Lebensübergabe. Da war vielleicht ein Prediger, der die Menschen zu einer Entscheidung aufgefordert hatte, einer Entscheidung, Jesus in sein Leben aufzunehmen, Jesus in sein Herz aufzunehmen. Wer dann eine solche Entscheidung ehrlichen Herzens vollzogen hatte, dem wurde schlagartig die Erfahrung der Wiedergeburt im Heiligen Geist geschenkt. Das war eine große Strömung weltweit. Menschen, die das erlebt hatten, bezeichneten sich als „wiedergeborene Christen.“ Wer das erlebt hatte, wusste, was gemeint ist. Andere wussten es nicht und konnten mit dem Begriff nichts anfangen. Aber uns allen steht es jederzeit offen, Gott um eine Erneuerung unseres Lebens im Heiligen Geist zu bitten. Er schenkt den Geist ohne Maß (Joh 3,34).</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich danke dir, dass wir im Heiligen Geist wiedergeboren werden können. Ich danke dir, dass jeder immer wieder eine neue Chance bekommt. Ich danke dir für alle Menschen, die bezeugen, dass sie ein neues Leben geschenkt bekommen haben. Ich bitte dich, dass du mir auch eine neue und tiefere Erfahrung im Heiligen Geist schenkst. Bitte hilf mir, dass ich dafür offen sein kann, genauso wie Maria für den Heiligen Geist offen war. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
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		<title>Ihr müsst von neuem geboren werden. (Joh 3,7)</title>
		<link>https://tagesimpuls.org/blog/2026/04/13/ihr-muesst-von-neuem-geboren-werden-joh-37-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 04:52:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[02 Woche der Osterzeit Montag Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes Joh 3, 1-8 Es war ein Pharisäer namens Nikodemus, ein führender Mann unter den Juden. Der suchte Jesus bei Nacht auf und sagte zu ihm: Rabbi, wir wissen, du bist ein Lehrer, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann die Zeichen tun, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>02 Woche der Osterzeit Montag</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes<br />
Joh 3, 1-8</p>
<p>Es war ein Pharisäer namens Nikodemus, ein führender Mann unter den Juden.<br />
Der suchte Jesus bei Nacht auf und sagte zu ihm: Rabbi, wir wissen, du bist ein Lehrer, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, wenn nicht Gott mit ihm ist.<br />
Jesus antwortete ihm: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.<br />
Nikodemus entgegnete ihm: Wie kann ein Mensch, der schon alt ist, geboren werden? Er kann doch nicht in den Schoß seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal geboren werden.<br />
Jesus antwortete: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen.<br />
Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.<br />
Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden.<br />
Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Ihr müsst von neuem geboren werden. </strong>(Joh 3,7)</p>
<p>Durch den Vergleich mit dem Wind erklärt Jesus, dass es sich um eine geheimnisvolle, nicht mit dem natürlichen Auge erkennbare Wiedergeburt handelt. Aber es ist eine echte Wiedergeburt im Heiligen Geist. Geburt heißt ja, dass etwas Neues entsteht. Und nach dem Sündenfall war das Leben im Heiligen Geist, das Leben in der Anschauung Gottes, verloren gegangen. Mit der Taufe im Heiligen Geist wird dieses Leben in uns neu geboren. In uns entsteht etwas Neues, ein göttliches Leben.</p>
<p><strong>Ihr müsst von neuem geboren werden.</strong></p>
<p>Die Taufe im Heiligen Geist steht im Zusammenhang mit der Taufe mit Wasser. In der Bibel gibt es beide Richtungen. Manchmal wurden die Menschen nach der Wassertaufe mit dem Heiligen Geist erfüllt. Manchmal sind sie schon mit dem Heiligen Geist erfüllt und möchten dann mit Wasser getauft werden. Bei uns heute ist es genauso. Viele werden schon als Kinder getauft und erleben die Erfüllung mit dem Heiligen Geist im Laufe ihres Lebens. Andere werden mit dem Heiligen Geist erfüllt und machen dann eine Taufvorbereitung und werden dann getauft. Die Hauptsache ist, dass das Leben des Heiligen Geistes in uns geboren wird.</p>
<p><strong>Ihr müsst von neuem geboren werden.</strong></p>
<p>Nikodemus kam zu Jesus und hatte schon einen beginnenden Glauben an ihn. Er wusste, dass Gott mit ihm ist. Jesus holt ihn dort ab und will ihn weiterführen. Er möchte, dass Nikodemus die Geisttaufe empfängt, damit sein Glaube an Jesus wächst, sich vertieft und sich festigt. Wie weit sich Nikodemus hierauf eingelassen hat, können wir nicht genau sagen. Als führender Mann unter den Juden ist es ihm wahrscheinlich nicht leicht gefallen, sein bisheriges Wissen und seinen Status loszulassen und ein Jünger Jesu zu werden.</p>
<p><strong>Ihr müsst von neuem geboren werden.</strong></p>
<p>Das ist auch das Problem, was wir haben. Wir halten an unserem bisherigen Glauben fest und meinen, nicht mehr wachsen zu müssen. In Wirklichkeit ist die Geisterfahrung, in die Jesus uns hineinführen will, aber sehr tief und vielfältig. Es gibt keinen, der schon alle Tiefen des Lebens im Heiligen Geist ausgelotet hätte. Wir können also auch heute neu geboren werden im Heiligen Geist, neues Leben im Heiligen Geist empfangen. Ist es nicht so bei allem Leben? Erneuern sich nicht unsere Zellen ständig. Ist es nicht aus theologischer Sicht ständig eine Neu-Schöpfung in uns? Creatio continua nennen das die Theologen. Also wird Leben in gewisser Hinsicht immer neu geboren, solange es am Leben bleibt. So ist es auch im geistlichen Leben. Das wird deutlich im Sakrament der Buße, was die Taufgnade erneuert. Die Beichte ist eine Art Neu-Geburt. Ich denke auch an den Ablass, den Erlass aller Sündenstrafen. Ist das nicht auch wie ein Neu-Geboren-Werden?</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich danke dir für das geheimnisvolle Leben im Heiligen Geist, dass ein ständiges Neu-Geboren-Werden bedeutet. Hilf uns, dass wir uns nicht auf das verlassen, was wir schon geschenkt bekommen haben, sondern dass wir offen bleiben für das, was du uns noch schenken möchtest. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
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		<title>Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. (Joh 20,26)</title>
		<link>https://tagesimpuls.org/blog/2026/04/11/acht-tage-darauf-waren-seine-juenger-wieder-drinnen-versammelt-und-thomas-war-dabei-joh-2026-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 05:31:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[02 Sonntag der Osterzeit Weißer Sonntag Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes Joh 20, 19–31 Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>02 Sonntag der Osterzeit Weißer Sonntag</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes<br />
Joh 20, 19–31</p>
<p>Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!<br />
Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen.<br />
Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.<br />
Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!<br />
Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.<br />
Thomas, der Dídymus genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.<br />
Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.<br />
Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch!<br />
Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!<br />
Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott!<br />
Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.<br />
Noch viele andere Zeichen hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind.<br />
Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. </strong>(Joh 20,26)</p>
<p>Die Jünger waren nicht alle zusammen. Aber denen, die am Ostersonntag zusammen waren, erschien Jesus. Er schenkt ihnen den Heiligen Geist und bekräftigt ihre Sendung. Sie sollen im Namen Jesu den Menschen die Sünden erlassen und mit Gott versöhnen. Die Sünden sind das, was uns von Gott trennt. Durch die Sündenvergebung wird die Verbindung mit Gott wiederhergestellt.</p>
<p><strong>Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei.</strong></p>
<p>Als die Jünger dem Thomas berichten, kann er es nicht glauben. Aber dann macht er doch einen Glaubensschritt, indem er am nächsten Sonntag doch dazukommt. Wenn er dem Zeugnis der anderen Jünger gar nicht glauben würde, dann würde er auch nicht kommen. Aber er kommt und lässt sich darauf ein. Und das wird belohnt. Jesus zeigt sich ihm, und das ist das größte Zeichen, was man überhaupt bekommen kann. Er darf den leibhaftigen Jesus berühren. Sein anfänglicher Glaube, der nur auf dem Zeugnis der Jünger beruhte, wird nun enorm vertieft durch die eigene Glaubenserfahrung.</p>
<p><strong>Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei.</strong></p>
<p>Jesus sagt, wir sollen auch glauben, wenn wir nicht sehen. Zugleich wird von den vielen Zeichen gesprochen, die gar nicht alle aufgeschrieben werden können. Die Bibel will also nicht sagen, dass es keine Zeichen gäbe oder dass Zeichen nicht wichtig wären. Im Gegenteil, die Zeichen sind aufgeschrieben, damit wir glauben. Aber wir brauchen immer schon einen anfänglichen Glauben an das Zeugnis der Kirche. Dann sollen wir entsprechende Glaubensschritte machen. Hier ist es, am Sonntag an der Gemeinschaft der Jünger teilnehmen. Und dann empfangen wir auch die Zeichen, die Jesus auch heute noch vielfältig und in reichem Maße schenkt.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich danke dir, dass du jeden Sonntag in der Eucharistiefeier real präsent bist. Ich danke dir, dass auch wir Zeichen bekommen, wenn wir glauben. Schenke unseren Sonntagsfeiern wieder eine große Ausstrahlung, dass der Glaube der Gemeinschaft Menschen anzieht, die dich dann auch erfahren dürfen. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
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		<title>Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. (Joh 21,4)</title>
		<link>https://tagesimpuls.org/blog/2026/04/10/als-es-schon-morgen-wurde-stand-jesus-am-ufer-joh-214-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 06:01:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[01 Woche der Osterzeit Freitag Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes Joh 21, 1-14 In jener Zeit offenbarte Jesus sich den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus &#8211; Zwilling -, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>01 Woche der Osterzeit Freitag</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes<br />
Joh 21, 1-14</p>
<p>In jener Zeit offenbarte Jesus sich den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise.<br />
Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus &#8211; Zwilling -, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen.<br />
Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts.<br />
Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.<br />
Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.<br />
Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es.<br />
Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See.<br />
Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot &#8211; sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen &#8211; und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her.<br />
Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot.<br />
Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt.<br />
Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht.<br />
Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war.<br />
Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch.<br />
Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. </strong>(Joh 21,4)</p>
<p>Nach der Auferstehung fällt es den Jüngern schwer, den übernatürlichen Lebensstil zu praktizieren. Es war ihnen auch zu Jesu Lebzeiten schon schwer gefallen, und es bleibt so. Petrus fällt wieder zurück in das normale Leben, als wenn Jesus nicht existieren würde. Dabei war seine Berufung, Menschenfischer zu sein, und nach der Auferstehung sollte das erst richtig losgehen. Stattdessen geht Petrus in das normale Leben als Fischer zurück.</p>
<p><strong>Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer.</strong></p>
<p>Aber Jesus gibt nicht auf. Er will Petrus und die anderen ja nicht verlieren. Also muss Jesus sich irgendwie bemerkbar machen. Dabei muss er die persönliche Freiheit eines jeden gewähren. Er kann sie also nicht irgendwie zwingen. Er muss es vorsichtig machen, sanft, aber doch so, dass sie ihn erkennen können. Wenn er gleich am Anfang des vergeblichen Fischzugs gewartet hätte, hätten sie nicht auf ihn acht gegeben. Sie wären wie besessen gewesen von dem Gedanken, zu fischen in der Hoffnung auf ein Erfolgserlebnis, eine Befriedigung. Daher wartet Jesus den Augenblick des Misserfolgs ab. Dann sind sie offener. Sie sind dann nicht mehr so getrieben wie vorher.</p>
<p><strong>Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer.</strong></p>
<p>Jetzt erkennen sie Jesus, auch wenn alles sehr geheimnisvoll bleibt. Aber sie können auf seine subtilen Anregungen reagieren und beginnen nun, Jesu Worte zu befolgen. Jetzt finden sie zurück in dieses übernatürliche Leben, was Jesus ihnen beigebracht hatte. Sie hatten Brote verteilt, wo vorher keine Brote da waren, sie waren ausgezogen, um Menschen zu heilen, und es hat „funktioniert“. In Namen Jesu hatten sie schon Wunder erlebt. Und nun erleben sie wieder ein solches Wunder, den unerwartet großen Fischfang.</p>
<p><strong>Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer.</strong></p>
<p>Am Schluss lädt Jesus sie noch zur Eucharistie ein. Das ist ein Hinweis auch für uns, wie wir das übernatürliche Leben in uns bewahren können. Auch wir, auch nach vielen Jahren der Nachfolge Jesu, sind immer wieder geneigt, in das rein natürliche Leben abzusinken. Dann leben wir streckenweise so, als wenn es Jesus nicht gäbe. Wir hören nicht auf die subtilen Eingebungen, mit denen Jesus nur dann bei uns durchdringt, wenn wir nicht von etwas anderem getrieben sind. Nur kleine Beispiele: vielleicht wollen wir noch was in den sozialen Medien lesen oder beantworten, vielleicht wollen wir noch die Nachrichten schauen, vielleicht wollen wir noch dieses oder jenes erledigen, und das triebt uns so sehr, dass wir Jesus überhören. Es wäre schön, wenn wir nicht immer erst an Momente der Enttäuschung und des Misserfolgs kommen müssten, um wieder offen zu werden für das übernatürliche Leben.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich danke dir, dass du nicht aufgibst. Du suchst uns immer wieder, wenn wir von dir weglaufen. Bitte hilf uns, immer auf diene subtilen inneren Eingebungen zu reagieren. Hilf uns, im übernatürlichen Leben zu bleiben. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
<p>Pfarrer-Kreins-Str. 2<br />
52538 Selfkant Süsterseel<br />
Telefon 02456 &#8211; 3627<br />
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		<title>Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. (Lk 24,39)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 05:54:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[01 Woche der Osterzeit Donnerstag Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas Lk 24, 35-48 Die beiden Jünger, die von Emmaus zurückgekehrt waren, erzählten den Elf und den anderen Jüngern, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach. Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>01 Woche der Osterzeit Donnerstag</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas<br />
Lk 24, 35-48</p>
<p>Die beiden Jünger, die von Emmaus zurückgekehrt waren, erzählten den Elf und den anderen Jüngern, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.<br />
Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!<br />
Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen.<br />
Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen?<br />
Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht.<br />
Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße.<br />
Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier?<br />
Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; er nahm es und aß es vor ihren Augen.<br />
Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist.<br />
Darauf öffnete er ihnen die Augen für das Verständnis der Schrift.<br />
Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden. Ihr seid Zeugen dafür.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. </strong>(Lk 24,39)</p>
<p>Die Bibel zeigt, dass die Auferstehung Jesu etwas Unfassbares ist. Die Jünger suchen nach einer Erklärung und meinen, sie sähen einen Geist. Heute sagen die Menschen, es sei Einbildung gewesen, oder es sei schriftstellerische Freiheit, also fiktiv, um dadurch eine tiefere, geistige Wirklichkeit auszusagen. Also landen wir doch wieder beim Geist. Der menschliche Geist sträubt sich dagegen, anzunehmen, dass dies in der materiellen Wirklichkeit geschehen ist.</p>
<p><strong>Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht.</strong></p>
<p>Und ebenso sträubt sich der menschliche Geist dagegen, dass Gott überhaupt in der materiellen Wirklichkeit wirken kann. Wir haben ein deistisches Gottesbild, das sagt, dass Gott zwar der Ursprung der Welt ist, dass das Weltgeschehen aber jetzt unabhängig vom ihm abläuft. Das biblische Weltbild ist anders. Da wirkt Gott in der Geschichte. Und wir Christen glauben das auch. Wir glauben z.B., dass es Gebetserhörungen und Wunder gibt. Aus unserer Sicht ist das deistische Gottesbild falsch.</p>
<p><strong>Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht.</strong></p>
<p>Die Menschwerdung Gottes geschah in der realen Welt, da hat Gott eingegriffen, es ist in Maria eine Neue Schöpfung entstanden. Und die Auferstehung geschah auch in der realen Welt. Und die Eucharistie geschieht auch in der realen Welt. Auch hier greift Gott immer wieder ins Weltgeschehen ein, indem er Fleisch wird in der Hostie.</p>
<p><strong>Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht.</strong></p>
<p>Wir Menschen haben Sehnsucht nach einem lebendigen Glauben, wo Gott etwas macht, wo er in unser Leben unterstützend eingreift, wo er uns inspiriert und unser Leben lenkt. Das ist unser Gottesbild. Er ist lebendig, nicht ein „Gott der Philosophen“!</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich danke dir, dass du mit den Jüngern gegessen und getrunken hast. Du hast überdeutlich gezeigt, dass die Auferstehung nicht nur ein rein geistiger Vorgang war. So bist du! Du bist lebendig und wirkst in unserer Welt, durch die Eucharistie, durch deinen Heiligen Geist. Danke, dass wir auf dein reales Handeln zählen dürfen! </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
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		<title>XLT AM KOMMENDEN FREITAG</title>
		<link>https://tagesimpuls.org/blog/2026/04/08/xlt-am-kommenden-freitag/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 13:48:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Freunde, herzlich laden wir zur XLT-Anbetung am Freitag, den 10. April 2026 um 20 Uhr , in die Kirche St. Hubertus in Süsterseel ein. An diesem Abend wird Sylke Seefeldt, Gemeindereferentin im Pastoralen Raum Hückelhoven, einen Impuls zum Thema „Was, wenn ER wirklich hier ist – und dich heilt?“ geben. Gemeinsam vor Ort zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde,</p>
<p>herzlich laden wir zur XLT-Anbetung am Freitag, den 10. April 2026 um 20 Uhr , in die Kirche St. Hubertus in Süsterseel ein.</p>
<p>An diesem Abend wird Sylke Seefeldt, Gemeindereferentin im Pastoralen Raum Hückelhoven, einen Impuls zum Thema<br />
„Was, wenn ER wirklich hier ist – und dich heilt?“ geben.</p>
<p>Gemeinsam vor Ort zu sein schafft eine besondere Atmosphäre: den Impuls direkt mitzuerleben, miteinander in Kontakt zu kommen und die Musik der Band live zu hören.</p>
<p>Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Beichte, zur eucharistischen Anbetung sowie zum Empfang des eucharistischen Segens.</p>
<p><a href="https://i0.wp.com/tagesimpuls.org/wp-content/uploads/2026/04/XLTApril2026.jpeg?ssl=1" rel="attachment wp-att-8789"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" src="https://i0.wp.com/tagesimpuls.org/wp-content/uploads/2026/04/XLTApril2026.jpeg?resize=580%2C580&#038;ssl=1" alt="" title="xltapril2026-jpeg" width="580" height="580" class="alignnone size-full wp-image-8789" /></a> Hier gelangen Sie zum Livestream: <a href="https://kirche-selfkant.de/xlt-anbetung-am-freitag-10-04-um-20-uhr-in-der-kirche-st-hubertus-suesterseel/">https://kirche-selfkant.de/xlt-anbetung-am-freitag-10-04-um-20-uhr-in-der-kirche-st-hubertus-suesterseel/</a></p>
<p>Liebe Grüße und eine sonnige Woche!</p>
<p>Steffi Franken</p>
<p>Pfarrer-Kreins-Str. 2<br />
52538 Selfkant Süsterseel<br />
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pastorbohnen@me.com<br />
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<a href='https://tagesimpuls.org/blog/2026/04/08/xlt-am-kommenden-freitag/pastedgraphic-11/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://i0.wp.com/tagesimpuls.org/wp-content/uploads/2026/04/PastedGraphic-11.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://i0.wp.com/tagesimpuls.org/wp-content/uploads/2026/04/PastedGraphic-11.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/tagesimpuls.org/wp-content/uploads/2026/04/PastedGraphic-11.png?zoom=2&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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		<title>Sie meinte, es sei der Gärtner. (Joh 20,15)</title>
		<link>https://tagesimpuls.org/blog/2026/04/08/sie-meinte-es-sei-der-gaertner-joh-2015/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 05:59:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[01 Woche der Osterzeit Mittwoch Evangelium Joh 20, 11–18 In jener Zeit 11 stand Maria von Mágdala draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. 12 Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>01 Woche der Osterzeit Mittwoch</p>
<p>Evangelium</p>
<p>Joh 20, 11–18</p>
<p>In jener Zeit<br />
11 stand Maria von Mágdala draußen vor dem Grab und weinte.<br />
Während sie weinte,<br />
beugte sie sich in die Grabkammer hinein.<br />
12 Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen,<br />
den einen dort, wo der Kopf,<br />
den anderen dort,<br />
wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten.<br />
13 Diese sagten zu ihr: Frau, warum weinst du?<br />
Sie antwortete ihnen:<br />
Sie haben meinen Herrn weggenommen<br />
und ich weiß nicht, wohin sie ihn gelegt haben.<br />
14 Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um<br />
und sah Jesus dastehen,<br />
wusste aber nicht, dass es Jesus war.<br />
15 Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du?<br />
Wen suchst du?<br />
Sie meinte, es sei der Gärtner,<br />
und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast,<br />
sag mir, wohin du ihn gelegt hast!<br />
Dann will ich ihn holen.<br />
16 Jesus sagte zu ihr: Maria!<br />
Da wandte sie sich um<br />
und sagte auf Hebräisch zu ihm:<br />
Rabbúni!, das heißt: Meister.<br />
17 Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest;<br />
denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen.<br />
Geh aber zu meinen Brüdern<br />
und sag ihnen:<br />
Ich gehe hinauf zu meinem Vater und eurem Vater,<br />
zu meinem Gott und eurem Gott.<br />
18 Maria von Mágdala kam zu den Jüngern<br />
und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen.<br />
Und sie berichtete,<br />
was er ihr gesagt hatte.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Sie meinte, es sei der Gärtner. </strong>(Joh 20,15)</p>
<p>In diesem Jahr geht mein Augenmerk dahin, wie die einzelnen Osterberichte in einem Zusammenhang verstanden werden können, ohne dass Widersprüche entstehen. Bisher hatte ich noch nie so intensiv darüber nachgedacht. Und die Schlussfolgerung einiger Bibelwissenschaftler, besonders derer aus Deutschland, dass die (scheinbaren) Widersprüche dadurch zu erklären wären, dass die Berichte nicht den historischen Tatsachen entsprechen würden, konnte ich nicht akzeptieren. So eine wichtige Sache kann und darf man nicht schlampig aufschreiben, ohne darauf zu achten, ob es wirklich so geschehen ist. Und zu behaupten, dass die Evangelien erst Jahrzehnte später aufgeschrieben worden wären, kann ich auch nicht akzeptieren. Ich kann gut nachvollziehen, dass es vor der schriftlichen Tradition eine mündliche Tradition gegeben hat. Das liegt ja in der Natur der Sache. Aber ich glaube nicht, dass irgendetwas falsch wiedergegeben worden ist, weil man sich nicht mehr so genau daran erinnern konnte.</p>
<p><strong>Sie meinte, es sei der Gärtner.</strong></p>
<p>Wenn also alle Erzählungen richtig sind, dann gingen alle der genannten Frauen gemeinsam zum Grab. Aber später müssen sie sich getrennt haben. Der Engel erscheint im Matthäusevangelium den Frauen auf dem Weg zu den Jüngern (und hier wird nicht gesagt, dass noch alle zusammen waren). Währenddessen lief Maria Magdalena zu Petrus und Johannes und erlebte den Auferstandenen so, wie es im Johannesevangelium geschildert ist.</p>
<p><strong>Sie meinte, es sei der Gärtner.</strong></p>
<p>Die Frauen auf dem Weg (bei Matthäus) erkannten Jesus sofort. Maria Magdalena hat zunächst Schwierigkeiten, Jesus zu erkennen. Das erinnert an die Jünger von Emmaus, die Jesus zunächst auch nicht erkannten. Vielleicht hat es mir der Trauer zu tun. Durch die Trauer ist man sehr bei sich selbst und sieht alles in einem trüben Licht. Man erkennt schwerer die Zeichen der Hoffnung, die positiven Dinge.</p>
<p><strong>Sie meinte, es sei der Gärtner.</strong></p>
<p>Was kann das für uns bedeuten? Ich glaube, dass es zeigen soll, dass Jesus bei uns ist und wir ihn nicht erkennen. Auch die Engel, die uns umgeben, erkennen wir kaum. Wir können aber versuchen, aufmerksam zu werden für die geistige Welt, die uns umgibt. Und wir sollen, egal was uns belastet, versuchen, nicht nur bei uns selbst zu sein, sondern immer noch offen für die Zeichen, die Gott uns sendet.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich danke dir, dass du mehr und stärker bei mir bist, als ich es empfinde. Ich danke dir auch für die Engel, die mich umgeben und beschützen. Bitte steh mir bei und hilf mir, dich zu erkennen und das zu erkennen, was du mir zeigen möchtest. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
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]]></content:encoded>
					
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		<title>Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit am Sonntag</title>
		<link>https://tagesimpuls.org/blog/2026/04/07/andacht-zur-goettlichen-barmherzigkeit-am-sonntag/</link>
					<comments>https://tagesimpuls.org/blog/2026/04/07/andacht-zur-goettlichen-barmherzigkeit-am-sonntag/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 14:15:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[ANDACHT ZUR GÖTTLICHEN BARMHERZIGKEIT AM SONNTAG, DEN 12.04. UM 15.00 UHR Am Sonntag, den 12.04. feiern wir in der Kirche in Süsterseel um 15 Uhr die Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit. Musikalisch wird sie von Anouk Habets mitgestaltet. Während der Andacht ist auch Beichtgelegenheit. Nach der Andacht um 16 Uhr sind alle eingeladen zu einer weiteren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>ANDACHT ZUR GÖTTLICHEN BARMHERZIGKEIT AM SONNTAG, DEN 12.04. UM 15.00 UHR</h1>
<p><a href="https://i0.wp.com/tagesimpuls.org/wp-content/uploads/2026/04/Barmherziger-Jesus-e1710929845241.jpg?ssl=1" rel="attachment wp-att-8753"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/tagesimpuls.org/wp-content/uploads/2026/04/Barmherziger-Jesus-e1710929845241.jpg?resize=580%2C580&#038;ssl=1" alt="" title="barmherziger-jesus-e1710929845241-jpg" width="580" height="580" class="alignnone size-full wp-image-8753" /></a>Am Sonntag, den 12.04. feiern wir in der Kirche in Süsterseel um 15 Uhr die Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit. Musikalisch wird sie von Anouk Habets mitgestaltet.<br />
Während der Andacht ist auch Beichtgelegenheit.</p>
<p>Nach der Andacht um 16 Uhr sind alle eingeladen zu einer weiteren Folge von The Chosen im Hubertusheim. Wegen Muttertag erwartet uns ein besonderes Programm: <a href="https://kirche-selfkant.de/filmnachmittag/">https://kirche-selfkant.de/filmnachmittag/</a></p>
<p>Um 18.30 Uhr feiern wir dann die Abendmessse mit anschließendem Heilungssegen.</p>
<p>Die Andacht wird auch auf YouTube gestreamt, bitte schauen Sie dazu auf unseren YouTube Kanal: „Kirche Selfkant“</p>
<p>Pfarrer-Kreins-Str. 2<br />
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www.kirche-selfkant.de</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Und dieses Gerücht verbreitete sich bei Juden bis heute. (Mt 28,15)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 05:39:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[01 Woche der Osterzeit Dienstag Evangelium Mt 28, 8–15 Nachdem die Frauen die Botschaft des Engels vernommen hatten, 8 verließen sie sogleich das Grab voll Furcht und großer Freude und sie eilten zu den Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden. 9 Und siehe, Jesus kam ihnen entgegen und sagte: Seid gegrüßt! Sie gingen auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>01 Woche der Osterzeit Dienstag</p>
<p>Evangelium</p>
<p>Mt 28, 8–15</p>
<p>Nachdem die Frauen die Botschaft des Engels vernommen hatten,<br />
8 verließen sie sogleich das Grab voll Furcht und großer Freude<br />
und sie eilten zu den Jüngern,<br />
um ihnen die Botschaft zu verkünden.<br />
9 Und siehe, Jesus kam ihnen entgegen<br />
und sagte: Seid gegrüßt!<br />
Sie gingen auf ihn zu,<br />
warfen sich vor ihm nieder<br />
und umfassten seine Füße.<br />
10 Da sagte Jesus zu ihnen:<br />
Fürchtet euch nicht!<br />
Geht und sagt meinen Brüdern,<br />
sie sollen nach Galiläa gehen<br />
und dort werden sie mich sehen.<br />
11 Noch während die Frauen unterwegs waren,<br />
siehe, da kamen einige von den Wächtern in die Stadt<br />
und berichteten den Hohepriestern alles, was geschehen war.<br />
12 Diese fassten gemeinsam mit den Ältesten den Beschluss,<br />
die Soldaten zu bestechen.<br />
Sie gaben ihnen viel Geld<br />
13 und sagten: Erzählt den Leuten:<br />
Seine Jünger sind bei Nacht gekommen<br />
und haben ihn gestohlen, während wir schliefen.<br />
14 Falls der Statthalter davon hört,<br />
werden wir ihn beschwichtigen<br />
und dafür sorgen, dass ihr nichts zu befürchten habt.<br />
15 Die Soldaten nahmen das Geld<br />
und machten alles so, wie man es ihnen gesagt hatte.<br />
Und dieses Gerücht<br />
verbreitete sich bei Juden bis heute.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Und dieses Gerücht verbreitete sich bei Juden bis heute. </strong>(Mt 28,15)</p>
<p>Wir sehen, wie sehr die Zeichen, die Gott schenkt, an den Glauben der Menschen gebunden sind. Man könnte, wenn man sehr skeptisch wäre, sagen: Der Mensch sieht nur, was er sehen will. Diese skeptische Einstellung wird in der Philisophie so weit getrieben, dass viele sagen, es gäbe überhaupt keine Objektivität. Alles sei nur vom Subjekt abhängig. Das ist der Relativismus, den wir heute so oft erleben. Man sagt: „Das ist deine Wahrheit.“ Nach dieser Philosophie gibt es keine objektive Wahrheit mehr, sondern nun noch eine Wahrheit für mich uns für dich.</p>
<p><strong>Und dieses Gerücht verbreitete sich bei Juden bis heute.</strong></p>
<p>Aber ich finde diese Einstellung übertrieben. Es ist etwas Richtiges daran, dass die Wahrnehmung des Menschen sehr stark subjektiv geprägt ist. Und ein Mensch kann sich selbst etwas vormachen. Wenn man sich eine Lüge nur oft genug einredet, dann glaubt man nachher selbst daran. Aber trotzdem ist der Mensch auch lernfähig. Er kann Dinge annehmen, die nicht seinem Erfahrungshorizont entsprechen, und sogar auch Wahrheiten, die ihm vielleicht unangenehm sind. Es kommt auf die Person an. Manche sind offener, manche sind nicht offen.</p>
<p><strong>Und dieses Gerücht verbreitete sich bei Juden bis heute.</strong></p>
<p>Diejenigen, die nicht offen sind, glauben nun an das Gerücht, dass der Leichnam geklaut worden wäre. So ist es bis heute. Es mag verschiedene Begründungen geben, aber es läuft immer darauf hinaus: Wer nicht glauben will, der wird Gründe finden, mit denen er seinen Standpunkt scheinbar untermauern kann. Es gibt aber auch viele Menschen, die sich durch Tatsachen überzeugen lassen. Dabei spielt das glaubwürdige Zeugnis eine besondere Rolle. Wenn man Menschen kennt und ihnen vertraut, dann kann man auch etwas von ihnen annehmen, was man ansonsten nicht geglaubt hätte.</p>
<p><strong>Und dieses Gerücht verbreitete sich bei Juden bis heute.</strong></p>
<p>Also das Fazit ist: Es gibt den Relativismus, es gibt Menschen, die nur das anerkennen, was sie sehen wollen. Aber das ist nur die eine Seite. Es gibt auch viele offene Menschen, die ein authentisches Glaubenszeugnis ernst nehmen und sich davon berühren lassen. Sonst hätte sich der christliche Glaube nicht über die ganze Welt ausgebreitet.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich danke dir, dass nicht alle Menschen Skeptiker sind. Ich danke dir, dass du die Sehnsucht nach dem Glauben in die Herzen der Menschen legst. Hilf uns, dass wir uns nicht verunsichern lassen durch Menschen, die sowieso nicht glauben wollen, sondern dass wir gern unser Zeugnis geben, wie wir dich erfahren haben, und dass wir damit vielen Menschen helfen, dich zu finden. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
<p>Pfarrer-Kreins-Str. 2<br />
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