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		<title>Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen! (Lk 6,27)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 03:56:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[23 Woche im Jahreskreis Donnerstag Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas Lk 6, 27–38 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euch, die ihr zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen! Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch beschimpfen! Dem, der dich auf die eine Wange schlägt, halt auch die andere hin und dem, der dir den Mantel wegnimmt, lass auch...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>23 Woche im Jahreskreis Donnerstag</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas<br />
Lk 6, 27–38</p>
<p>In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euch, die ihr zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen!<br />
Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch beschimpfen!<br />
Dem, der dich auf die eine Wange schlägt, halt auch die andere hin und dem, der dir den Mantel wegnimmt, lass auch das Hemd!<br />
Gib jedem, der dich bittet; und wenn dir jemand das Deine wegnimmt, verlang es nicht zurück!<br />
Und wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut auch ihr ihnen!<br />
Wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Dank erwartet ihr dafür? Denn auch die Sünder lieben die, von denen sie geliebt werden.<br />
Und wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, welchen Dank erwartet ihr dafür? Das tun auch die Sünder.<br />
Und wenn ihr denen Geld leiht, von denen ihr es zurückzubekommen hofft, welchen Dank erwartet ihr dafür? Auch die Sünder leihen Sündern, um das Gleiche zurückzubekommen.<br />
Doch ihr sollt eure Feinde lieben und Gutes tun und leihen, wo ihr nichts zurückerhoffen könnt. Dann wird euer Lohn groß sein und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn auch er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.<br />
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!<br />
Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden! Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden! Erlasst einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden!<br />
Gebt, dann wird auch euch gegeben werden! Ein gutes, volles, gehäuftes, überfließendes Maß wird man euch in den Schoß legen; denn nach dem Maß, mit dem ihr messt, wird auch euch zugemessen werden.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen! </strong>(Lk 6,27)</p>
<p>Bei den moralischen Geboten Jesu ist es immer so, dass wir Menschen das aus natürlichem Vermögen nicht schaffen können. Daher wurde die Bergpredigt immer wieder als Utopie bezeichnet. Christen, die das Gottesbild eines abwesenden Gottes haben, der nicht in die Welt eingreifen könne, müssen so denken. Wenn Gott nie eingreifen würde und wir nur auf uns selbst gestellt gestellt wären, dann wäre das Gebot der Feindesliebe unerfüllbar. Vielleicht könnte jemand es in einem Einzelfall erfüllen, das bliebe dann aber die Ausnahme.</p>
<p><strong>Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen!</strong></p>
<p>Wann immer Jesus etwas gebietet, dann setzt er voraus, dass er selbst uns die Gnade gibt für das aus menschlicher Sicht Unmögliche. An einer Stelle sagt er: „Bei Menschen ist das unmöglich, aber bei Gott ist alles möglich.“ Jesus zwingt uns geradezu, übernatürlich zu leben, mit seiner Hilfe zu rechnen, so dass Wunder der Gnade in unserem Leben geschehen.</p>
<p><strong>Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen!</strong></p>
<p>Wenn Gottes Gnade in uns wirkt und wir mit ihm kooperieren, dann können wir denen verzeihen, die uns Böses getan haben. Und dann kann unser Verhalten ihnen gegenüber gleichbleibend freundlich sein, unabhängig von ihrem Verhalten. Wir lassen uns von ihnen nicht dazu hinreißen, dasselbe zu machen wie sie. Daher sagt Jesus: „Wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut auch ihr ihnen!“ Das ist unser Maßstab. Wir wollen nicht, dass jemand den Stab über uns bricht. Also tun wir das nicht mit anderen, unabhängig von dem, was sie getan haben.</p>
<p><strong>Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen!</strong></p>
<p>Wenn wir so handeln, können wir trotzdem Konsequenzen ziehen. Wenn z.B. ein Richter den Angeklagten mit derselben Liebe und demselben Respekt behandelt wie alle Menschen, kann und soll er ihn doch zu der gerechten Strafe verurteilen. Es ist sogar so: Wenn wir wirklich lieben, dann ziehen wir auch die Konsequenzen. Aber das tun wir mit Liebe und nicht aus Ärger heraus.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, wir brauchen deine übernatürliche Gnade, um so leben zu können, wie du es willst. Gleichzeitig ist dieses Leben, wie du es willst, das einzige, was uns glücklich macht. Hilf uns, zu verzeihen und unsere Feinde zu lieben, wie du es uns sagst. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
<p>Pfarrer-Kreins-Str. 2<br />
52538 Selfkant Süsterseel<br />
Telefon 02456 &#8211; 3627<br />
Fax 02456 &#8211; 3019<br />
pastor.bohnen@kirche-selfkant.de<br />
www.kirche-selfkant.de</p>
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		<title>Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und wenn sie euch ausstoßen und schmähen und euren Namen in  Verruf bringen um des Menschensohnes willen. (Lk 6,22)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 05:19:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[23 Woche im Jahreskreis Mittwoch Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas Lk 6, 20–26 In jener Zeit richtete Jesus seine Augen auf seine Jünger und sagte: Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes. Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet gesättigt werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und wenn sie euch ausstoßen und schmähen und...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>23 Woche im Jahreskreis Mittwoch</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas<br />
Lk 6, 20–26</p>
<p>In jener Zeit richtete Jesus seine Augen auf seine Jünger und sagte: Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes.<br />
Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet gesättigt werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.<br />
Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und wenn sie euch ausstoßen und schmähen und euren Namen in Verruf bringen um des Menschensohnes willen.<br />
Freut euch und jauchzt an jenem Tag; denn siehe, euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht.<br />
Doch weh euch, ihr Reichen; denn ihr habt euren Trost schon empfangen.<br />
Weh euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern. Weh, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und weinen.<br />
Weh, wenn euch alle Menschen loben. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und wenn sie euch ausstoßen und schmähen und euren Namen in Verruf bringen um des Menschensohnes willen. </strong>(Lk 6,22)</p>
<p>Viele Menschen, auch viele Christen, haben Menschenfurcht. Es fällt ihnen sehr schwer, auszuhalten, wenn andere etwas gegen sie haben. Sie wären glücklich, wenn alle ihnen zustimmen oder zumindest sie in Ruhe lassen würden. Aber Jesus sagt das Gegenteil: wir sind dann selig, wenn wir gehasst und verfolgt werden.</p>
<p><strong>Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und wenn sie euch ausstoßen und schmähen und euren Namen in Verruf bringen um des Menschensohnes willen.</strong></p>
<p>Vielleicht ist es an dieser Stelle wichtig, dass Jesus das Wort selig benutzt und nicht glücklich. Es geht nicht darum, sich glücklich oder gut zu fühlen. Selig ist ein gnadenvoller Zustand, den Gott schenkt. Gott bewirkt etwas in uns, wenn wir verfolgt werden und leiden. Es ist also nicht nur negativ. Sehr viele Gnaden werden dann geschenkt.</p>
<p><strong>Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und wenn sie euch ausstoßen und schmähen und euren Namen in Verruf bringen um des Menschensohnes willen.</strong></p>
<p>Daher ist es wichtig, mit unserem Kummer zu ihm zu kommen, damit wir nicht nur unter dem Kummer leiden, sondern auch die Gnaden erhalten. Gott will uns durch das Kreuz reich beschenken, und diese Gnaden sollen wir empfangen. Dadurch wird unser Leben fruchtbar, weitaus mehr, als es ohne diese Leiden fruchtbar werden könnte. Manchmal können wir sogar beides gleichzeitig erleben: Leiden durch Verfolgung und äußerliche Fruchtbarkeit in der Evangelisation.</p>
<p><strong>Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und wenn sie euch ausstoßen und schmähen und euren Namen in Verruf bringen um des Menschensohnes willen.</strong></p>
<p>Wenn wir also wegen des Evangeliums angegriffen werden, dann suchen wir nach dieser Seligkeit, die Jesus uns verheißt! Wirken wir mit Gott zusammen, damit die Leiden in Fruchtbarkeit für das Reich Gottes münden!</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, du lässt zu, dass wir um deinetwillen gehasst und verleumdet werden. Dadurch wird unser Herz verwundet. Aber dadurch können Gnaden der Heilung und der Evangelisation fließen. Bitte hilf uns, die Seligkeit zu entdecken, die in all dem verborgen ist. Hilf uns, Menschenfurcht abzulegen und nur danach zu suchen, in dir selig zu sein. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
<p>Pfarrer-Kreins-Str. 2<br />
52538 Selfkant Süsterseel<br />
Telefon 02456 &#8211; 3627<br />
Fax 02456 &#8211; 3019<br />
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		<title>Jakob zeugte den Josef, den Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus genannt wird. (Mt 1,16)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 00:38:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[Maria Geburt Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus Mt 1, 1–16.18–23 Buch des Ursprungs Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams: Abraham zeugte den Isaak, Isaak zeugte den Jakob, Jakob zeugte den Juda und seine Brüder. Juda zeugte den Perez und den Serach mit der Tamar. Perez zeugte den Hezron, Hezron zeugte den Aram, Aram zeugte den Amminadab, Amminadab zeugte den Nachschon, Nachschon zeugte den Salmon. Salmon zeugte den...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Maria Geburt</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus<br />
Mt 1, 1–16.18–23</p>
<p>Buch des Ursprungs Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams: Abraham zeugte den Isaak, Isaak zeugte den Jakob, Jakob zeugte den Juda und seine Brüder.<br />
Juda zeugte den Perez und den Serach mit der Tamar. Perez zeugte den Hezron, Hezron zeugte den Aram, Aram zeugte den Amminadab, Amminadab zeugte den Nachschon, Nachschon zeugte den Salmon.<br />
Salmon zeugte den Boas mit der Rahab. Boas zeugte den Obed mit der Rut. Obed zeugte den Isai, Isai zeugte David, den König. David zeugte den Salomo mit der Frau des Urija.<br />
Salomo zeugte den Rehabeam, Rehabeam zeugte den Abija, Abija zeugte den Asa, Asa zeugte den Joschafat, Joschafat zeugte den Joram, Joram zeugte den Usija.<br />
Usija zeugte den Jotam, Jotam zeugte den Ahas, Ahas zeugte den Hiskija, Hiskija zeugte den Manasse, Manasse zeugte den Amos, Amos zeugte den Joschija.<br />
Joschija zeugte den Jojachin und seine Brüder; das war zur Zeit der Babylonischen Gefangenschaft.<br />
Nach der Babylonischen Gefangenschaft zeugte Jojachin den Schealtiël, Schealtiël zeugte den Serubbabel, Serubbabel zeugte den Abihud, Abihud zeugte den Eljakim, Eljakim zeugte den Azor.<br />
Azor zeugte den Zadok, Zadok zeugte den Achim, Achim zeugte den Eliud, Eliud zeugte den Eleasar, Eleasar zeugte den Mattan, Mattan zeugte den Jakob.<br />
Jakob zeugte den Josef, den Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus genannt wird.<br />
Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes.<br />
Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.<br />
Während er noch darüber nachdachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.<br />
Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.<br />
Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Siehe: Die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären und sie werden ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott mit uns.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Jakob zeugte den Josef, den Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus genannt wird. </strong>(Mt 1,16)</p>
<p>Die Geburt Marias wird nicht ausdrücklich erwähnt. Es wird nur berichtet, wer der Vater und die Vorfahren Josefs waren. Dann wird ausdrücklich gesagt, dass Josef nicht der biologische Vater von Jesus ist. Aber er soll Maria als seine Frau nehmen und dem Kind den Namen geben. Damit ist er der gesetzliche Vater, und das zählt. Das ist bis heute so. Wenn jemand ein Kind adoptiert, dann ist dieses Kind offiziell Sohn oder Tochter und voller Erbe. Jesus darf also zu Recht Sohn Davids genannt werden. Dieser Titel wird in der Bibel auch immer wieder erwähnt.</p>
<p><strong>Jakob zeugte den Josef, den Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus genannt wird.</strong></p>
<p>Interessant ist, dass in dem Stammbaum vier mal Frauen genannt werden, die dazu gekommen sind. Eigentlich ist es ja normal, dass in jeder Generation eine Frau dazukommt, sonst gäbe es ja keine Ehe und auch keine Kinder. Aber viermal wird die Frau erwähnt, und die vierte Frau ist Maria. Manchmal sind die erwähnten Frauen Nicht-Jüdinnen. Das zeigt die Internationalität, die sich schon früh andeutet. Jesus will Heil zu allen Menschen bringen, nicht nur für die Juden.</p>
<p><strong>Jakob zeugte den Josef, den Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus genannt wird.</strong></p>
<p>Die Kirche hat eine Überlieferung aus einer alten Schrift übernommen, die nicht Bestandteil der Bibel ist, das „Protoevangelium nach Jakobus.“ Wir kennen heute auch gute religiöse Literatur, die nicht Bestandteil der Bibel ist, aber trotzdem lesenswert, und die Wahrheit enthält. Die Kirche hat das Recht, alles zu prüfen und das Gute zu behalten. Gutes steht nicht nur in der Bibel, sondern auch in anderen Büchern. Aus diesem Buch wissen wir auch, dass die Eltern von Maria Joachim und Anna heißen.</p>
<p><strong>Jakob zeugte den Josef, den Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus genannt wird.</strong></p>
<p>Feiern wir heute mit Maria ihren Geburtstag! Im Himmel ist heute große Freude, und wir dürfen in dieser Freude auch hier auf der Erde mitfeiern.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich danke dir für deine Mutter, die heute Geburtstag hat. Danke, dass wir wie du deine Mutter verehren und feiern dürfen. Danke, dass sie durch ihre starke Fürbitte unseren Lebensweg beschützt und begleitet. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
<p>Pfarrer-Kreins-Str. 2<br />
52538 Selfkant Süsterseel<br />
Telefon 02456 &#8211; 3627<br />
Fax 02456 &#8211; 3019<br />
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www.kirche-selfkant.de</p>
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		<title>Ich frage euch: Ist es am Sabbat erlaubt, Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder zugrunde zu ric hten? (Lk 6,9)</title>
		<link>https://tagesimpuls.org/blog/2026/09/07/ich-frage-euch-ist-es-am-sabbat-erlaubt-gutes-zu-tun-oder-boeses-ein-leben-zu-retten-oder-zugrunde-zu-ric-hten-lk-69/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 04:57:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[23 Woche im Jahreskreis Montag Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas Lk 6, 6–11 An einem Sabbat ging Jesus in die Synagoge und lehrte. Dort war ein Mann, dessen rechte Hand verdorrt war. Die Schriftgelehrten und die Pharisäer aber gaben Acht, ob er am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn. Er aber kannte ihre Gedanken und sagte zu dem Mann mit der verdorrten Hand:...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>23 Woche im Jahreskreis Montag</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas<br />
Lk 6, 6–11</p>
<p>An einem Sabbat ging Jesus in die Synagoge und lehrte. Dort war ein Mann, dessen rechte Hand verdorrt war.<br />
Die Schriftgelehrten und die Pharisäer aber gaben Acht, ob er am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn.<br />
Er aber kannte ihre Gedanken und sagte zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte! Der Mann stand auf und stellte sich hin.<br />
Dann sagte Jesus zu ihnen: Ich frage euch: Ist es am Sabbat erlaubt, Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder zugrunde zu richten?<br />
Und er sah sie alle der Reihe nach an und sagte dann zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er tat es und seine Hand wurde wiederhergestellt.<br />
Sie aber in ihrem Unverstand berieten sich untereinander, was sie gegen Jesus unternehmen könnten.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Ich frage euch: Ist es am Sabbat erlaubt, Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder zugrunde zu richten? </strong>(Lk 6,9)</p>
<p>Weil Jesus weiß, dass die Pharisäer ihm noch kein Vertrauen schenken können, versucht er es immer wieder mit Erklärungen, die ihnen sein Handeln plausibel machen könnten. Manchmal erklärt er es an Hand der Heiligen Schrift, heute appelliert er an den gesunden Menschenverstand. Folgerichtig konstatiert dann der Evangelist im letzten Vers, dass die Pharisäer „in ihrem Unverstand“ bleiben.</p>
<p><strong>Ich frage euch: Ist es am Sabbat erlaubt, Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder zugrunde zu richten?</strong></p>
<p>Jesus in seinem göttlichen Erbarmen und in seiner göttlichen Liebe zu uns Menschen will uns von unsinnigen Lasten und Regeln befreien. Es ist so schade, dass ausgerechnet die Religion, die uns Menschen doch guttun sollte, solche unsinnigen Lasten auflegt. Diese Lasten waren nie der Wille Gottes. Aber weil sie in den Religionen formuliert und tradiert werden, ist es für uns Menschen besonders verwirrend. Nur Jesus kann uns von den falschen religiösen Vorstellungen befreien. Jesus nimmt alles weg, was Gott noch verschleiert, damit wir Gott vollkommen erkennen können, so weit dies menschlich möglich ist.</p>
<p><strong>Ich frage euch: Ist es am Sabbat erlaubt, Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder zugrunde zu richten?</strong></p>
<p>Der Wille Gottes ist, dass wir Gutes tun, dass wir heilen, dass Menschen davor bewahrt werden, zugrunde zu gehen. So wie Jesus in seiner Menschheit ein Werkzeug für den Willen Gottes war, so sollen auch wir Gottes Werkzeuge sein, um einander zu dienen. Das dürfen wir an allen Tagen sein, auch am Sonntag. Den Sonntag heiligen wir auf unsere Weise, wie es für Christen richtig ist. Wir packen den Sonntag nicht zu mit Arbeit, damit wir uns für Gott und den Gottesdienst Zeit nehmen können. Kranken dürfen und sollen wir selbstverständlich helfen und dienen. Und Gebete um Heilung, die das übernatürliche Wirken Gottes ermöglichen, sind an allen Tagen sinnvoll und wertvoll, am Sonntag wie an den anderen Tagen.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich danke dir, dass du uns von unnötigen und sinnlosen Lasten befreist. Wir wollen auf christliche Weise den Sonntag heiligen, indem wir vor allem Zeit finden für dich, für den Gottesdienst, für die Gemeinschaft. Wir wollen in deinem Sinne für Menschen da sein und bereit sein, um Heilung zu beten, damit dein übernatürliches Wirken an uns Menschen geschehen kann. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
<p>Pfarrer-Kreins-Str. 2<br />
52538 Selfkant Süsterseel<br />
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		<title>Wenn dein Bruder gegen dich sündigt, dann geh und weise ihn unter vier Augen zurecht!  (Mt 18,15)</title>
		<link>https://tagesimpuls.org/blog/2026/09/05/wenn-dein-bruder-gegen-dich-suendigt-dann-geh-und-weise-ihn-unter-vier-augen-zurecht-mt-1815/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 04:59:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[23 Sonntag im Jahreskreis Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus Mt 18, 15–20 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn dein Bruder gegen dich sündigt, dann geh und weise ihn unter vier Augen zurecht! Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei mit dir, damit die ganze Sache durch die Aussage von zwei oder drei...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>23 Sonntag im Jahreskreis</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus<br />
Mt 18, 15–20</p>
<p>In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn dein Bruder gegen dich sündigt, dann geh und weise ihn unter vier Augen zurecht! Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen.<br />
Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei mit dir, damit die ganze Sache durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werde.<br />
Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde! Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner.<br />
Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein.<br />
Weiter sage ich euch: Was auch immer zwei von euch auf Erden einmütig erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.<br />
Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Wenn dein Bruder gegen dich sündigt, dann geh und weise ihn unter vier Augen zurecht! </strong>(Mt 18,15)</p>
<p>Jesus möchte, dass wir uns gegenseitig lieben und akzeptieren. Dafür ist das Gespräch sehr wichtig. Dass immer wieder Konflikte entstehen, auch unter Christen, das weiß Jesus. Daher gibt er uns eine Regel an die Hand, wie wir Konflikte lösen sollen. Das Erste dabei ist: Reden. Nur wer redet, dem kann geholfen werden.</p>
<p><strong>Wenn dein Bruder gegen dich sündigt, dann geh und weise ihn unter vier Augen zurecht! </strong></p>
<p>Viele Menschen haben Angst vor Konflikten und reden deshalb nicht. Die Ängste rühren meist aus der Kindheit, wenn sie Erfahrungen von Gewalt ausgesetzt waren. Als Kind, das sich nicht wehren konnte, waren Konflikte tatsächlich gefährlich, und daher rührt die Angst. Aber wir müssen uns davon frei machen. Heute müssen wir keine Angst mehr haben. Wenn wir heute Probleme ansprechen, dann vergrößern sich die Chancen auf Frieden.</p>
<p><strong>Wenn dein Bruder gegen dich sündigt, dann geh und weise ihn unter vier Augen zurecht! </strong></p>
<p>Jesus sieht auch, dass Gespräche nicht immer helfen, daher braucht man dann noch mehr Hilfe. Aber wir sollen die Chancen, die in guten Gesprächen liegen, trotzdem nicht unterschätzen. Es sind nur wenige Fälle, wo die Gespräche nicht helfen, wo man zusätzliche Hilfe braucht. Das Erste ist und bleibt das Reden.</p>
<p><strong>Wenn dein Bruder gegen dich sündigt, dann geh und weise ihn unter vier Augen zurecht! </strong></p>
<p>Eine große Gefahr ist das Lästern, wenn man sich über andere geärgert hat. Statt mit der Person zu sprechen, spricht man mit anderen über sie. Damit schädigt man den Ruf dieser Person, ohne etwas geändert zu haben. Man macht alles nur noch schlimmer. Vor dem Lästern sollen wir uns hüten. Es gibt eine Ausnahme: In der Beichte darf ich sagen, was mich belastet. Der Beichtvater wird mir helfen, zu vergeben und vielleicht auch einen Rat geben, welche Schritte ich gehen kann.</p>
<p><strong>Wenn dein Bruder gegen dich sündigt, dann geh und weise ihn unter vier Augen zurecht! </strong></p>
<p>Manchmal muss man über seinen Schatten springen, aber es lohnt sich. Wir könnten uns vornehmen, auf eine Person zuzugehen, mit der wir Schwierigkeiten haben, natürlich nachdem wir vorher für sie gebetet haben.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich bitte dich für alle Menschen, mit denen ich Schwierigkeiten habe. Bitte hilf mir, dass ich bereit bin, mit ihnen zu reden. Und ich danke dir für den Frieden, den du mir schenken willst. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
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		<title>Niemand schneidet ein Stück von einem neuen Gewand ab und setzt es auf ein altes Gewand.  (Lk 5,36)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 04:33:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[22 Woche im Jahreskreis Freitag Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas Lk 5, 33–39 In jener Zeit sagten die Pharisäer und Schriftgelehrten zu Jesus: Die Jünger des Johannes fasten und beten viel, ebenso die der Pharisäer; deine Jünger aber essen und trinken. Jesus erwiderte ihnen: Könnt ihr denn die Hochzeitsgäste fasten lassen, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam weggenommen sein;...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>22 Woche im Jahreskreis Freitag</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas<br />
Lk 5, 33–39</p>
<p>In jener Zeit sagten die Pharisäer und Schriftgelehrten zu Jesus: Die Jünger des Johannes fasten und beten viel, ebenso die der Pharisäer; deine Jünger aber essen und trinken.<br />
Jesus erwiderte ihnen: Könnt ihr denn die Hochzeitsgäste fasten lassen, solange der Bräutigam bei ihnen ist?<br />
Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam weggenommen sein; dann, in jenen Tagen, werden sie fasten.<br />
Er erzählte ihnen aber auch ein Gleichnis: Niemand schneidet ein Stück von einem neuen Gewand ab und setzt es auf ein altes Gewand. Sonst würde ja das neue Gewand zerschnitten und zu dem alten würde das Stück von dem neuen nicht passen.<br />
Auch füllt niemand jungen Wein in alte Schläuche.Sonst würde ja der junge Wein die Schläuche zerreißen; er läuft aus und die Schläuche sind unbrauchbar.<br />
Sondern: Jungen Wein muss man in neue Schläuche füllen.<br />
Und niemand, der alten Wein trinkt, will jungen; denn er sagt: Der alte ist bekömmlich.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Niemand schneidet ein Stück von einem neuen Gewand ab und setzt es auf ein altes Gewand. </strong>(Lk 5,36)</p>
<p>Wir haben mit Jesus ein neues Gewand. Das alte jüdische Fasten ist wie ein altes Gewand. Dort (und auch bei den anderen Religionen) ist das Fasten vorgeschrieben. Es gehört zur Ausübung der Religion. Jetzt aber haben wir das neue Gewand. Beim neuen Gewand ist alles freiwillig, denn hier geht es um die Liebe. Wenn wir Christen fasten, dann fasten wir freiwillig. Wir fasten, weil wir dem Bräutigam näher kommen wollen, wir fasten, weil wir die Kraft Gottes stärker in unserem Leben spüren wollen. Wir fasten nicht, weil es vorgeschrieben ist, sondern weil wir es wollen.</p>
<p><strong>Niemand schneidet ein Stück von einem neuen Gewand ab und setzt es auf ein altes Gewand. </strong></p>
<p>Nun gibt es bei uns aber auch gemeinsame Fastenzeiten, wie z.B. die Freitage oder die Fastenzeit. Ist das nicht doch eine religiöse Vorschrift? Ich meine Nein! Es sind Tage, wo wir uns miteinander vereinbaren, weil wir in der Gemeinschaft fasten wollen, weil das einfach kraftvoller ist. Aber die Weise, wie wir fasten, ist immer noch nicht vorgeschrieben, sondern es bleibt freiwillig. Laut Kirchenrecht sollen wir freitags ein Opfer bringen. Wie wir das machen, ist ganz freiwillig. Das unterscheidet uns von Religionen, in denen alles nach Vorschriften abläuft.</p>
<p><strong>Niemand schneidet ein Stück von einem neuen Gewand ab und setzt es auf ein altes Gewand. </strong></p>
<p>Jesus stellt in seiner Rede den Bräutigam in den Mittelpunkt. Um ihn geht es bei allem. Es geht nicht um Regeln, sondern darum, was wir am besten tun können, um unserem Bräutigam nahe zu sein. Darum wollen wir uns bemühen. Und wenn das Fasten dabei hilft, dann wollen wir Christen auch fasten.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich danke dir, dass du uns die Liebe gelehrt hast. Du hast uns von teilweise sinnlosen Vorschriften und Regeln befreit. Du schenkst uns das Leben zurück, wie Gott es für uns Menschenkinder gewollt hatte. Dafür danken wir dir. Bitte hilf uns, so zu fasten, wie es für uns Christen passt. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
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52538 Selfkant Süsterseel<br />
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		<title>Fahr hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus! (Lk 5,4)</title>
		<link>https://tagesimpuls.org/blog/2026/09/03/fahr-hinaus-wo-es-tief-ist-und-werft-eure-netze-zum-fang-aus-lk-54/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 04:21:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[22 Woche im Jahreskreis Donnerstag Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas Lk 5, 1–11 In jener Zeit, als die Volksmenge Jesus bedrängte und das Wort Gottes hören wollte, da stand er am See Gennesaret und sah zwei Boote am See liegen. Die Fischer waren aus ihnen ausgestiegen und wuschen ihre Netze. Jesus stieg in eines der Boote, das dem Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück weit vom Land wegzufahren....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>22 Woche im Jahreskreis Donnerstag</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas<br />
Lk 5, 1–11</p>
<p>In jener Zeit, als die Volksmenge Jesus bedrängte und das Wort Gottes hören wollte, da stand er am See Gennesaret und sah zwei Boote am See liegen. Die Fischer waren aus ihnen ausgestiegen und wuschen ihre Netze.<br />
Jesus stieg in eines der Boote, das dem Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück weit vom Land wegzufahren. Dann setzte er sich und lehrte das Volk vom Boot aus.<br />
Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon: Fahr hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus!<br />
Simon antwortete ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch auf dein Wort hin werde ich die Netze auswerfen.<br />
Das taten sie und sie fingen eine große Menge Fische; ihre Netze aber drohten zu reißen.<br />
Und sie gaben ihren Gefährten im anderen Boot ein Zeichen, sie sollten kommen und ihnen helfen. Sie kamen und füllten beide Boote, sodass sie fast versanken.<br />
Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte: Geh weg von mir; denn ich bin ein sündiger Mensch, Herr!<br />
Denn Schrecken hatte ihn und alle seine Begleiter ergriffen über den Fang der Fische, den sie gemacht hatten; ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die mit Simon zusammenarbeiteten. Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen. Und sie zogen die Boote an Land, verließen alles und folgten ihm nach.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Fahr hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus! </strong>(Lk 5,4)</p>
<p>Jesus kommt auf Simon in zwei Schritten zu. Der erste Schritt ist die Bitte, ihn in sein Boot zu lassen. Petrus muss da nicht viel machen, er muss es nur zulassen. Auch wenn er es nur zulassen muss, ist es doch ein großer innerlicher Schritt. Was würde ich sagen, wenn jemand, den ich nicht kenne, mal mein Auto leihen möchte? Es ist für mich nicht viel Arbeit, aber ich muss es zulassen, da muss ich vertrauen und über meinen Schatten springen. Im übertragenen Sinne können wir uns fragen: Will ich Jesus hineinlassen in mein Leben? Lasse ich ihn in alle Bereiche meines Lebens hinein?</p>
<p><strong>Fahr hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus!</strong></p>
<p>Der zweite Schritt ist noch größer. Jesus fordert Simon zu etwas auf, was er tun soll. Die Sache wird noch dadurch erschwert, dass das, was Jesus will, in den Augen des Simon als sinnlos erscheinen muss. Dementsprechend zögert Simon auch und teilt Jesus seine Bedenken mit: „Meister, wie haben die ganze Nacht gearbeitet.“ Das ist noch ein weiteres Bedenken: Simon ist müde, und jetzt soll er noch etwas machen, was er nicht versteht. Aber er tut es, er lässt sich ein auf die Aufforderung Jesu. Er vertraut Jesus.</p>
<p><strong>Fahr hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus!</strong></p>
<p>Es wird erzählt, dass die Priester in früheren Zeiten meistens gepredigt hätten, was man tun muss und was man nicht darf. Heute sind Moralpredigten verpönt und die Priester predigen immer: „Ihr seid die Besten! Gott liebt euch!“ Das ist jetzt ein wenig ironisch ausgedrückt. Es ist ja auch richtig. Und Gott liebt den verlorenen Sohn und er liebt auch den Schächer am Kreuz. Aber in seiner Liebe sagt Jesus uns auch Dinge, die wir tun sollen, um nicht unglücklich zu werden und damit wir niemandem Schaden zufügen. Jesus will auch etwas von uns, was wir tun sollen.</p>
<p><strong>Fahr hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus!</strong></p>
<p>Man sollte also nicht aufhören, die Liebe Gottes zu betonen. Und es mag sein, dass das früher zu wenig geschehen ist. Aber es ist einseitig, wenn man nur die Liebe Gottes betont. Bei einer Ehebrecherin zeigte Jesus ihr die unbedingte Liebe Gottes. Er sagte ihr aber auch: „Geh und sündige nicht mehr!“ Moral ist immer noch so wichtig wie früher. Wenn wir uns von Gott geliebt wissen, dann kann uns das auch helfen, ein gutes Leben zu führen, indem wir tun, was Jesus uns sagt.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich danke dir, dass du besorgt um uns bist. Du bist wie Eltern, die ihr Kind lieben, aber auch möchten, dass es die richtigen Entscheidungen trifft. Bitte stärke uns zum richtigen Handeln, besonders in den Situationen, wo der Versucher uns vom Weg abbringen will. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
<p>Pfarrer-Kreins-Str. 2<br />
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		<title>Er beugte sich über sie und gebot dem Fieber. (Lk 4,39)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 05:38:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[22 Woche im Jahreskreis Mittwoch Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas Lk 4, 38–44 In jener Zeit verließ Jesus die Synagoge von Kafarnaum und ging in das Haus des Simon. Die Schwiegermutter des Simon hatte hohes Fieber und sie baten ihn für sie. Er beugte sich über sie und gebot dem Fieber. Da wich es von ihr und sie stand sofort auf und diente ihnen. Als die Sonne unterging, brachten...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>22 Woche im Jahreskreis Mittwoch</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas<br />
Lk 4, 38–44</p>
<p>In jener Zeit verließ Jesus die Synagoge von Kafarnaum und ging in das Haus des Simon. Die Schwiegermutter des Simon hatte hohes Fieber und sie baten ihn für sie.<br />
Er beugte sich über sie und gebot dem Fieber. Da wich es von ihr und sie stand sofort auf und diente ihnen.<br />
Als die Sonne unterging, brachten die Leute ihre Kranken, die alle möglichen Gebrechen hatten, zu Jesus. Er legte jedem von ihnen die Hände auf und heilte sie.<br />
Von vielen fuhren auch Dämonen aus und schrien: Du bist der Sohn Gottes! Da drohte er ihnen und ließ sie nicht reden; denn sie wussten, dass er der Christus war.<br />
Bei Tagesanbruch verließ er die Stadt und ging an einen einsamen Ort. Aber die Menschen suchten ihn; und sie kamen zu ihm hin und wollten ihn festhalten, damit er nicht von ihnen wegginge.<br />
Er sagte zu ihnen: Ich muss auch den anderen Städten das Evangelium vom Reich Gottes verkünden; denn dazu bin ich gesandt worden.<br />
Und er verkündete in den Synagogen Judäas.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Er beugte sich über sie und gebot dem Fieber. </strong>(Lk 4,39)</p>
<p>Hier erkennen wir eine Form des Heilungsgebets. Jesus gebietet dem Fieber, zu weichen. Beim Heilungsgebet können wir Jesus bitten oder nach dem Vorbild Jesu der Krankheit gebieten. Wenn wir nach dem Vorbild Jesu handeln, dann treten wir in unsere Berufung ein: „Macht euch die Erde untertan!“ Damit leben wir unsere Gott-Ebenbildlichkeit aus, denn Gott gebietet, und alles entsteht. Als Ebenbilder Gottes sollen auch wir über die Schöpfung gebieten. So dürfen wir dem Fieber &#8211; was ein Teil von Gottes Schöpfung ist &#8211; gebieten, zu weichen.</p>
<p><strong>Er beugte sich über sie und gebot dem Fieber.</strong></p>
<p>Jesus hat alle Krankheiten geheilt, weil er die Schöpfung wiederherstellen wollte, wie Gott sie geschaffen hat. Krankheiten sind nicht Teil seiner Schöpfung. Die Schöpfung wurde zum Negativen verändert, sozusagen pervertiert, als wir Menschen dem Bösen Zutritt geschaffen hatten. Wenn wir im Namen Jesu der Schöpfung gebieten, wieder heil zu sein, dann drängen wir die Macht des Bösen, die pervertieren und zerstören will, zurück. Im Namen Jesu übernehmen wir die Herrschaft über die Schöpfung, wozu wir als Gottes Kinder bestimmt sind.</p>
<p><strong>Er beugte sich über sie und gebot dem Fieber.</strong></p>
<p>Jesus macht fast immer bei seinen Heilungen eine symbolische Geste. Hier beugt er sich über die Schwiegermutter des Petrus, meistens legt er den Kranken die Hände auf, aber es gibt auch noch viele andere Gesten. Wenn wir im Namen Jesu um Heilung beten, dann dürfen auch wir unsere Gebete mit symbolischen Gesten verbinden. Die Hochform ist natürlich die Krankensalbung, aber es gibt noch viel mehr Möglichkeiten. Das höfliche Auflegen der Hände (mit aller gebotenen Zurückhaltung, und immer nur nach Nachfragen) ist eine sehr schöne Form. Am besten lässt man sich vom Heiligen Geist führen, welche symbolische Geste in welcher Situation angemessen ist.</p>
<p><strong>Er beugte sich über sie und gebot dem Fieber.</strong></p>
<p>Ich sehe noch einen wichtigen Hinweis in der Tatsache, dass Jesus direkt zu ihr hingeht und mit ihr betet. Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man für jemanden betet oder mit jemandem betet. Mit jemandem zu beten, kostet manchmal eine Überwindung. Aber wenn man es tut, haben beide Beteiligten die Möglichkeit, eine starke Erfahrung mit der Liebe Gottes zu machen.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, du rufst mich, deinen Auftrag zu erfüllen. Dein Auftrag besteht nicht nur aus natürlichen Werken der Nächstenliebe und auch nicht nur aus guten Worten. Dein Auftrag besteht auch darin, dass deine göttliche Kraft auf der Erde spürbar wird. Bitte hilf uns, dass wir uns überwinden können und nicht nur für, sondern auch mit Kranken um Heilung beten. </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
<p>Pfarrer-Kreins-Str. 2<br />
52538 Selfkant Süsterseel<br />
Telefon 02456 &#8211; 3627<br />
Fax 02456 &#8211; 3019<br />
pastor.bohnen@kirche-selfkant.de<br />
www.kirche-selfkant.de</p>
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		<title>5 Jahre Jugendmesse! Wir feiern Jubiläum am Montag, den 07.09.26</title>
		<link>https://tagesimpuls.org/blog/2026/09/01/5-jahre-jugendmesse-wir-feiern-jubilaeum-am-montag-den-07-09-26/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 12:47:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Freunde, herzlich lade ich ein zum Jubiläum unserer Jugendmesse. Vor fünf Jahren hatte ich eingeladen, eine Novene zum Heiligen Josef für den Start unserer Jugendmesse mit uns zu beten. Vielleicht erinnert sich noch jemand daran und hatte mitgebetet. Heute sind wir dankbar für alles, was seit dem entstanden ist. Gott segne Sie! Pastor Roland Bohnen PS.: Ganz unten kopiere ich noch mal, was ich damals geschrieben hatte! Liebe Freunde,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde,</p>
<p>herzlich lade ich ein zum Jubiläum unserer Jugendmesse. Vor fünf Jahren hatte ich eingeladen, eine Novene zum Heiligen Josef für den Start unserer Jugendmesse mit uns zu beten. Vielleicht erinnert sich noch jemand daran und hatte mitgebetet. Heute sind wir dankbar für alles, was seit dem entstanden ist.</p>
<p>Gott segne Sie!</p>
<p>Pastor Roland Bohnen</p>
<p>PS.: Ganz unten kopiere ich noch mal, was ich damals geschrieben hatte!</p>

<a href='https://tagesimpuls.org/blog/2026/09/01/5-jahre-jugendmesse-wir-feiern-jubilaeum-am-montag-den-07-09-26/jugendmesse-jubilaeum-september-2026-facebook-post/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://i0.wp.com/tagesimpuls.org/wp-content/uploads/2026/09/Jugendmesse-Jubilaeum-September-2026-Facebook-Post.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://i0.wp.com/tagesimpuls.org/wp-content/uploads/2026/09/Jugendmesse-Jubilaeum-September-2026-Facebook-Post.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/tagesimpuls.org/wp-content/uploads/2026/09/Jugendmesse-Jubilaeum-September-2026-Facebook-Post.jpg?zoom=2&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/tagesimpuls.org/wp-content/uploads/2026/09/Jugendmesse-Jubilaeum-September-2026-Facebook-Post.jpg?zoom=3&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 450w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://tagesimpuls.org/blog/2026/09/01/5-jahre-jugendmesse-wir-feiern-jubilaeum-am-montag-den-07-09-26/josef-2/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://i0.wp.com/tagesimpuls.org/wp-content/uploads/2026/09/Josef.jpeg?resize=150%2C150&amp;ssl=1" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://i0.wp.com/tagesimpuls.org/wp-content/uploads/2026/09/Josef.jpeg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/tagesimpuls.org/wp-content/uploads/2026/09/Josef.jpeg?zoom=2&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/tagesimpuls.org/wp-content/uploads/2026/09/Josef.jpeg?zoom=3&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 450w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<p>Liebe Freunde,</p>
<p>In der Jugendmesse am Montag, den 28.08.23 lud ich dazu ein, wer möchte, eine Novene mit uns zu beten für die Jugendgruppe, die sich jeden Montag um 17.00 Uhr trifft. wir haben mit der Gruppe einen neuen Anfang gemacht, wir wollen uns jetzt verbindlich jeden Montag um 17.00 Uhr treffen zur Gruppenstunde mit Spiel und Jugendkatechese, und danach bereiten wir die Jugendmesse vor mit Gesang, Fürbitten und Lesung. Mit der Novene beten wir darum, dass der Heilige Josef uns hilft, dass sich mehr Jugendliche an die Gruppe anschließen. Ich freue mich über alle, die bei der Novene mitmachen. Auch, wer es noch später liest, kann die Novene in diesem Anliegen beten. Wenn Sie mitmachen möchten, können Sie mir auch gerne Bescheid geben. Wir beten eine Novene, die auf der Webseite von Radio Horeb veröffentlicht ist, siehe den Link unten! Ich danke Ihnen!</p>
<p>Pastor Roland Bohnen</p>
<p>Hier der Link zur Novene auf der Webseite von Radio Horeb: <a href="https://link.edgepilot.com/s/9d69e782/W5mw1jUeF0akvDAspCiwXg?u=https://tagesimpuls.us17.list-manage.com/track/click?u=4b8e156ed27af8ac029014030%26id=a75fff3514%26e=72243d507c">https://www.horeb.org/programm/unterseiten-2023/novene-zum-heiligen-josef/</a></p>
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		<title>Schweig und verlass ihn! (Lk 4,35)</title>
		<link>https://tagesimpuls.org/blog/2026/09/01/schweig-und-verlass-ihn-lk-435/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pastor Roland Bohnen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 00:36:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagesimpuls]]></category>
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					<description><![CDATA[22 Woche im Jahreskreis Dienstag Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas Lk 4, 31–37 In jener Zeit ging Jesus hinab nach Kafarnaum, einer Stadt in Galiläa, und lehrte die Menschen am Sabbat. Sie waren außer sich vor Staunen über seine Lehre, denn er redete mit Vollmacht. In der Synagoge war ein Mensch, der von einem Dämon, einem unreinen Geist, besessen war. Der schrie mit lauter Stimme: He, du, was haben...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>22 Woche im Jahreskreis Dienstag</p>
<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas<br />
Lk 4, 31–37</p>
<p>In jener Zeit ging Jesus hinab nach Kafarnaum, einer Stadt in Galiläa, und lehrte die Menschen am Sabbat.<br />
Sie waren außer sich vor Staunen über seine Lehre, denn er redete mit Vollmacht.<br />
In der Synagoge war ein Mensch, der von einem Dämon, einem unreinen Geist, besessen war. Der schrie mit lauter Stimme: He, du, was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes!<br />
Da drohte ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der Dämon warf den Mann in ihre Mitte und verließ ihn, ohne ihm zu schaden.<br />
Da waren alle erschrocken und einer fragte den andern: Was ist das für ein Wort? Mit Vollmacht und Kraft befiehlt er den unreinen Geistern und sie fliehen.<br />
Und sein Ruf verbreitete sich in der ganzen Gegend.</p>
<p><strong>Tagesimpuls</strong></p>
<p><strong>Schweig und verlass ihn! </strong>(Lk 4,35)</p>
<p>Der Dämon will Aufmerksamkeit, und er will die Menschen ängstigen. Jesus dagegen befiehlt ihm zu schweigen. Er soll weder den Menschen irgendetwas Verführerisches einflüstern noch die Menschen beunruhigen. Wir sollen unsere Aufmerksamkeit auf Jesus richten, und nicht auf das Böse. Das Böse soll uns nicht beunruhigen, und es soll uns auch nicht verführen. Es soll einfach schweigen und verschwinden.</p>
<p><strong>Schweig und verlass ihn!</strong></p>
<p>Die Frage, die heute von Katholiken diskutiert wird, ist: Gibt es Engel und Dämonen echt, oder sind die biblischen Begriffe Symbole für innerpsychische Realitäten? Nur wenige würden bestreiten, dass es psychische Phänomene von Unfreiheit, von Gebundenheit und Zwängen gibt. Aber sie erklären es psychologisch und verweisen auf ärztliche Behandlungen. Ich selbst glaube, dass die Dinge häufig verwickelt sind, dass häufig psychische Krankheiten und geistige Belastungen gemeinsam auftreten. Ich glaube aber auch daran, dass es diese geistige Dimension in der Realität gibt. Ich glaube, dass Engel und Dämonen nicht nur symbolische Ausdrucksweisen sind.</p>
<p><strong>Schweig und verlass ihn!</strong></p>
<p>Einmal erzählte ich im Kindergarten eine biblische Geschichte, wo ein Engel vorkam. Da sagte ein Kind: „Es gibt keine Geister.“ Ich vermutete, dass die Eltern ihrem Kind gesagt hatten, dass es keine Geister gibt, weil das Kind vielleicht irgendetwas Gruseliges gesehen hatte, und die Eltern haben das Kind beruhigt. Ich fand es gut, dass die Eltern ihrem Kind die Angst vor Geistern nehmen wollten. Ich erinnere mich nicht genau, wie ich geantwortet hatte. Ich bin mir tatsächlich nicht ganz sicher, ob und wie man mit so kleinen Kindern darüber sprechen kann bzw. sollte. Aber doch bin ich mir sicher, dass es diese Realität gibt. Und ich würde heute sagen, dass wir von guten Geistern umgeben sind, die uns beschützen.</p>
<p><strong>Schweig und verlass ihn!</strong></p>
<p>Wichtig ist, dass wir unseren Blick auf Jesus gerichtet halten und nicht auf das Böse! Es ist wie bei Petrus auf dem Wasser. Solange er den Blick auf Jesus richtet, kann er über das bedrohliche Wasser gehen, steht er im wahrsten Sinne des Wortes darüber. Schaut er aber nach unten, auf die Wellen, dann geht er unter. Wohin man schaut, dorthin geht man. Deshalb sollen wir auf Jesus schauen. Don Bosco drückte es einmal so aus: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen!“ Wir müssen uns nicht von all dem Negativen aus dem Konzept bringen lassen, wir müssen uns nicht verrückt machen lassen! Lass die Spatzen pfeifen! Wir bleiben fröhlich und fahren fort damit, Gutes zu tun.</p>
<p><em>Gebet:</em></p>
<p><em>Jesus, ich will mich vom Bösen nicht verrückt machen lassen. Ich will auch immer wieder die Stimme des Bösen in mir zum Schweigen bringen. Hilf mir, dabei, auf dich zu schauen und fröhlich zu bleiben! Und schaffe mir Raum, Gutes zu tun, ohne dass ich daran gehindert werde! </em></p>
<p><em>Pastor Roland Bohnen </em></p>
<p><a href="http://www.tagesimpuls.org"><em>www.tagesimpuls.org</em></a></p>
<p>Pfarrer-Kreins-Str. 2<br />
52538 Selfkant Süsterseel<br />
Telefon 02456 &#8211; 3627<br />
Fax 02456 &#8211; 3019<br />
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